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Agathodaimon # Blacken the Angel

Cover: Agathodaimon # Blacken the Angel

Potzblitz! Was auf einer CD in 60 Minuten einem so alles passieren kann, wissen wir ja schon seit Limbonic Art`s 'In abhorrence dementia'. Diese Band versucht es, den Norwegern gleich zu tun.
Das Spektrum der 10 balladenhaften Songs reicht von getragenen und schleppenden Klängen, voller Melancholie und Todessehnsucht, bis zu flotten, melodiehaften, durch Gitarren riffbetonten Abschnitten. Die Mehrzahl der 10 Aufnahmen stammen jedoch von bisher veröffentlichten Demobändern. Die Titel sind so verschieden, daß sie stilistisch untereinander kaum vergleichbar sind. Die musikalischen Mittel, mit denen die Band arbeitet, scheinen unerschöpflich zu sein. Man weiß nie, was einem als nächstes erwartet. Es klingt fantastisch, was sie mit Keyboards, Drums und Gitarren alles auf die Scheibe zauberten.
Die gesamte spielerische, wie kompositorische Leistung der Band wird durch den Song 'Near Dark' offensichtlich. In fünf Abschnitten unterteilt, wird uns von schnellen filligranen Gitarrenriffs mit qualmenden Drums, über schleppende, melancholische Klänge mit Fraunstimmen, die auf Engelsflügeln dahinschweben, bishin zu atmosphärischen, stimmungsvollen Melodien das gesamte musikalische Spektrum, das Agathodaimon abdecken, vor Augen gehalten. Die abwechslungsreichen und vielfältigen Klangfiguren lassen das umfangreiche Musikpotential der Band erahnen. Wer jedoch Ohrwürmer erwartet, setzt hier auf das falsche Pferd. Die teilweise sehr eigenwilligen Songs sind gewöhnungsbedürftig und nisten sich nur langsam in die Gehörgange ein.
Bemerkenswert ist, daß die anspruchsvollen Texte in vier verschiedenen Sprachen gesungen werden, meistens jedoch in Englisch oder Deutsch. Teilweise wurden Liedtexte mehrsprachig abgedruckt. Artwork, sowie die Anordnung der aufgenommenen Titel auf der CD lassen einen programmatischen Aufbau erkennen, wobei die Gestaltung des Booklets den Liedtexten angepaßt wurde. So steht zu Beginn der CD z.B. der Titel 'Near Dark', gefolgt von 'Die Nacht des Unwesens', die Betonung liegt bei NACHT und zum Ende hin können wir den Titel 'After Dark' hören.
Allein an dieser Gestaltung der CD, bei der Artwork und Inhalt der Liedtexte aufeinander abgestimmt wurden, sollten sich viele Bands ein Beispiel nehmen.

Christ am 03.04.2004




Titelliste

01. Tristetea Vehementa
02. Banner Of Blasphemy
03. Near Dark
04. Ill Of An Imaginary Guilt
05. Die Nacht Des Unwesens
06. Contemplation Song
07. Sfintit Cu Roua Suferintii
08. Stingher/Alone
09. After Dark
10. Ribbons/requiem


Spielzeit

61:32 min


Erscheinungsjahr

1998


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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