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Marduk # Heaven Shall Burn...When We Are Gathered

Cover: Marduk # Heaven Shall Burn...When We Are Gathered

Marduk gehören ja mittlerweile nun schon zum alten Eisen im Black Metal und haben diesen in Schweden entscheidend mitgeprägt. Doch mittlerweile kämpfen sie nicht alleine um den Thron schwarz-metallischer Künste. Neben den Todesmetallern Dissection, sind auch in Schweden viele neue Bands, wie Dark Funeral und In Flames entstanden. Mit ihrem aktuellen Longplayer 'Heaven Shall Burn...' mußten Marduk wieder einmal beweisen, daß sie Konkurenz nicht zu fürchten brauchen.
Die neuesten Kompositionen von Legion & Co. werden zwar mit einem Intro eingeleitet, aber nicht wie bei vielen Kollegen mit Keyboard oder klassischer Instrumentierung, sondern lediglich mit ein paar böse brummenden Gitarren. Im Booklet ist auch eindeutig nachzulesen, daß auf den Einsatz von Keyboards bewußt verzichtet wird. Nach dieser kurzen Dunkelheit heraufbeschwörenden Einleitung, wird eine reichliche halbe Stunde geprügelt, bis der Arm abfault. Bis auf die eine oder andere Kunstpause, wird dem geneigten Hörer keine Ruhe gegönnt und dieser mit einem wahrem schwarzen Inferno beglückt, daß an der Authentizität des Hasses der Bandmembers keinen Zweifel mehr lässt. Diese haben, wie die meisten Schwarzmetaller dem Christentum den Kampf angesagt und kreischen und spielen sich bei Marduk ihre ganze Wut von der Seele.
Die szenetypische Bemalung und das kriegerische Instrumentarium tragen dazu bei, den wahrlich hasstiefenden Lyrics Glauben schenken zu müssen, die teilweise sehr bedenkliche Inhalte haben. Textlich wird hier also das volle Brett geboten, musikalisch ist eher Schlachtfestatmospäre angesagt. Lediglich der Song 'Dracul ua Domni Din Nou in Transilvania' hebt sich durch seinen Mid- Tempo-Charakter, vom grobschlächtrigen Innereienniveau ab, und stellt somit das Filetstück der Scheibe dar. Dieses Stück soll der erste von mehreren Teilen über das Leben von unser aller Meister Vlad Tepes Draculea sein und läßt hin und wieder ein wenig Songschreibertalent bei Marduk erkennen.
Für alle Freunde des derb-satanischen Schweden Black Metals, denen ein paar Hymnen auf den Krieg noch in der Plattensammlung fehlen, sei dieses Album wärmstens empfohlen. Abschließend muß man aber sagen, daß ich keine vergleichbare Band kenne, die eine so höllisch-gewalttätige Atmosphäre in ihren Songs hat, wie Marduk. Was da aus den Boxen quillt, ist einfach mal nur noch tiefschwarz und böse.

Deadleft am 05.04.2004




Titelliste

01. Summon The Darkness
02. Beyond The Grace Of God
03. Infernal Eternal
04. Glorification Of The Black God
05. Darkness It Shall Be
06. The Black Tormentor Of Satan
07. Dracul Va Domni Din Nou In Transilvania
08. Legion


Spielzeit

35:40 min


Erscheinungsjahr

1996


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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