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In The Woods... # Strange in Stereo

Cover: In The Woods... # Strange in Stereo

'Strange in Stereo' zeigt keine so sprunghafte Entwicklung wie das Vorgängeralbum 'Omnio'. Diese Veröffentlichung erscheint eher als organisch gewachsene Fortsetzung zum Vorgänger. Im Gegensatz zu den Stücken auf 'Omnio', die ihre Wirkung über weite Strecken durch einen seltsam bedrückenden Fluß aus dunkler Gitarren- und Violinen-Melancholie und geheimnisvollem bis klagenden Gesang entfalteten, besticht 'Strange in Stereo' durch seine Vielfalt an kompositorischen Details und Mustern, ohne dabei auf die Langsamkeit und den ausgeprägten Genuß des Einzelnen zu verzichten. Auffälligste Veränderung ist dabei sicherlich die Frauenstimme, die auf diesem Album weit mehr Gesanganteile hat, als ihr es je auf einer vorherigen In the Woods... Veröffentlichung zugestanden hätte. Doch auch der männliche Vokalist zeigt sich variabler und emotionaler als je zuvor. Vor allem die Frau aber zeigt eine ungeheure Brandbeiet ihrer gefühlvollen Stimme und ist in 'Basement Corridors' sogar Teil eines recht außergewöhnlichen Ton-Experiments, das sich auf eine Viola-Improvisation (siehe Booklet), Bass und eben ihrem Gesang aufbaut.
Die Rolle der Streicher im Instrumentengefüge wurde nicht, wie man durchaus hätte vermuten können, weiter ausgebaut. Durch die erneut sehr gute Produktion, die kaum Verbesserungen zuläßt, sind sie sowohl problemlos als auch in ihrer vollen Grazie zu vernehmen. 'Omnio' war Ausdruck von subtiler Melancholie im Allgemeinen, dieses Album aber zeigt eine großes musikalisches Spektrum innerhalb dieses Gemütszustandes auf und setzt für meine Begriffe in dieser Hinsicht Maßstäbe. Textlich wird das weitläufige Thema der Beziehung zweier Menschen behandelt. Die Wahl des Titels impliziert dabei, daß In the Woods..... diesbezüglich kaum konform mit der zumeist oberflächlichen Behandlung in den Massenmedien gehen. Konformismus ist im übrigen einer der mit der Band am schwierigsten zu vereinbarenden Begriffe.
Wer In the Woods..... noch immer wegen des Debuts nachtrauert, der sollte sich langsam von dieser Trauer lösen und zu begreifen beginnen , worum es sich bei dieser Art von Musik handelt: Innovative Kunst, die keinen überkommenen Konventionen gehorcht.

Deadleft am 05.04.2004




Titelliste

01. Closing In
02. Cell
03. Vanish In The Abscence Of Virtue
04. Basement Corridors
05. Ion
06. Generally More Worried Than Married
07. Path Of The Righteous
08. Dead Man's Creek
09. Titan Transcendence
10. Shelter
11. By The Banks Of Pandemonium


Spielzeit

63:14 min


Erscheinungsjahr

1999


Label

Misanthropy Records


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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