Vönger ist Krieg! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | G | Gorgoroth | Destroyer (2)

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Gorgoroth # Destroyer (2)

Cover: Gorgoroth # Destroyer (2)

Kurz nach ihrem Wechsel zum Groß-Label Nuclear Blast entschloß sich die Truppe um Mastermind Infernus und eben Nuclear Blast zur Veröffentlichung von allerlei alten Demosongs und von den früheren Album-Sessions übrig gebliebe Stücke. Nun, man mag nun wieder von Kommerz und schneller Geldmacherei reden, von mir aus tut das, jedenfals bin ich froh, dass 'Destroyer' veröffentlich wurde.
Da die Songs nicht neu aufgenommen sondern nur neu gemastert wurden, sind wegen des ständigen Gorgorothschen Line-Up-Wechseln auch eine Fülle von Musikern an dem Werk beteiligt, eben jene, die schon mal in Phasen ihres künstlerischen Schaffens bei Gorgoroth tätig waren. Es sind deren 9, u.a. Szenegrößen wie Frost oder Tormentor, oder auch die jetztigen Obtained Enslavement Macher Pest und T.Reaper, die neben Infernus in unterschielichsten Konstellationen die 8 Stücke des Albums performen.
Aufgrund der weit aus einanderliegenden Entstehungsdaten der Stücke ist das Gebotene auch sehr vielfältig: z.B. wäre da das eher ruhige und melodische 'Open the Gates' von der 'Pentagram'-Session, oder das obergeile Highspeedstück 'The devil, the sinner and his journey' aus der 'Antichrist'-Session, bei dem übrigens, wie auf 'Antichrist' auch, Frost von Satyricon die Felle zerprügelt. Bestes Stück auf dem Album ist, meiner Meinung nach, 'Pa Slagmark langt mot Nord'. Erwähnenswert wäre noch der schleppend-doomige Noise-Song 'The Virginborn', der Gorgoroth mal von der ganz langsamen Seite zeigt. Also ist 'Destroyer' sehr abwechslungsreich.
Auf der CD ist noch ein achtes Stück enthalten, welches aber nich in der Trackliste, noch irgendwo anders im für Gorgorothsche Verhältnisse extrem üppigen Booklet verzeichnet ist. Ich denke aber, dass es sich um 'Slottet I Det Fjerne', welches aus der Feder Fenriz´s stammt und auf 'Transilvanian Hunger' zu hören ist. Infernus erwähnt dies am Ende seiner Dankesworte.
Nun, 'Destroyer' gibt einen ausgezeichneten Einblick in Gorgoroths Schaffen und ist für Liebhaber des norwegischen Black Metals empfohlen und für Gorgoroth-Fans sowieso ein Muss, auch wenn 'Destroyer' insgesamt etwas schwächer als die anderen Alben ausfällt.
Spaßig finde ich es, dass Nuclear Blast versucht, mit schwachsinnigen Beschreibungen wie 'unsere True-Black-Metal Helden', 'Highspeed-Preßlufthammer-Black-Metal' oder 'Norwegens härteste Band', möglichst viele Dimmu Borgir Fans dazu zu bewegen, 'Destroyer' zu kaufen, die dann natürlich übelst auf die Nase fallen, weil sie mit Musik ohne waberne Keyboards, lächerlichen Texten und 1 a Supersound nichts anfangen können und sich evtl. vom Black Metal wegbewegen, wodurch Nuclear Blasts tolle Werbesprüche nach hinten losgehen.

Turov am 05.04.2004




Titelliste

01. Destroyer
02. Open The Gates
03. The Devil, The Sinner And His Journey
04. Om Kristen Og Jödisk Tru
05. Pa Slagmark Langt Mot Nord
06. Blodoffer
07. The Virginborn


Spielzeit

37:02 min


Erscheinungsjahr

1998


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Gorgoroth



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2012 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox