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Fleurety # Last-Minute Lies

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Nachdem seit der Veröffentlichung des Debuts vier Jahre vergangen waren, stellen Fleurety im Booklet ihrer zweiten CD 'Last-Minute Lies' stoisch fest: 'We hereby entertain you'. Und in der Tat, das tun sie. Das erste StĂŒck 'Facets' steht, trotz einigen VerĂ€nderungen, ganz in der Tradition von 'Min Tid Skal Komme'. So hat man sich zwar vollstĂ€ndig von der mĂ€nnlichen Kreisch-Stimme verabschiedet, Karianne Horn lĂ€ĂŸt aber zum einen schon stimmlich einige Reminiszenzen an das Debut zu. Zum anderen wird erfreulicherweise auch 'Facets' noch von jenem jazzigen Flair umweht, daß mir schon bei 'Min Tid Skal Komme' soviel Freude bereitet hat. Das ist allerdings kaum weiter verwunderlich, da das Material auf dieser MCD schon in den Jahren 1996 und 1997 entstanden ist. Zu diesen bewĂ€hrten Elementen von Fleurtey kommt bei 'Facets' noch ein leicht unheilvoll-lauernder Touch hinzu, der Erinnerungen an Ved Buens Ende weckt.
Mit dem zweiten StĂŒck 'I Saw Claws' scheint das Duo aus Norwegen, mit Blick auf die eben angesprochene Entstehungszeit von 'Last-Minute Lies', erstaunlicherwiese einen Teil von Ulvers Doppelalbum 'Themes from William Blakes 'The Marriage of Heaven and Hell'' vorwegzunehmen. Die gesprochenen Passagen, die Rhythmik und Komposition dieses StĂŒckes erinnern frappierend an das vierte Ulver-Album. Erstklassig.
Titel Nummer drei 'Vortex' glĂ€nzt dann wieder durch die Stimme einer Frau. Diesmal gehört sie aber Ayna B. Johansen, die ihrer Kollegin in nichts nachsteht. EndgĂŒltige Originalitöt erfĂ€hrt dieses StĂŒck aber durch den teilweise wirren Wechsel von besinnlich-eingĂ€ngigen Passagen und wirren Saxophon-Einlagen. Letztere machen 'Vortex' zwar zu schwer verdaulicher, nichtsdestotrotz aber entdeckenswerter Kost. Das unbetitelte Saxophon-Outro klingt ein wenig wie ein Nachsatz zu 'Vortex' und lĂ€ĂŸt die eigentĂŒmliche Stimmung auf dieser MCD wĂŒrdig ausklingen.
Wer 'Min Tid Skal Komme' zu schĂ€tzen wußte und Ulver oder Arcturus den musikalischen Neunfang schon lĂ€ngst verziehen hat, der sollte bei 'Last-Minute Lies' mal ein Ohr riskieren.

Deadleft am 04.04.2004




Spielzeit

20:16 min


Erscheinungsjahr

1999


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