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Abigor # Surpeme Immortal Art | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Abigor # Surpeme Immortal Art

Cover: Abigor # Surpeme Immortal Art

Was kann von höherem Vertrauen in die Qualitäten in das eigene Album zeugen, als ein Titel wie 'Supreme Immortal Art'? Dem Titel wird dieses Album wie jedes andere wahrscheinlich nicht gerecht.
Der Sound auf diesem Album ist sehr ungewöhnlich. Die zwar etwas zu verwaschen produzierte aber nichtsdestotrotz sehr melodische und beeindruckend abwechslungsreiche Lead-Gitarre hält sich verschwenderisch im Hintergrund; auch wenn die restlichen Anteile Drums, Vocals, Keyboards etc. ähnliche Gewichtungen haben, diese fantastischen Gitarrenläufe nicht weiter in den Vordergrund zu stellen, ist unverzeihlich.
Kompositorisch sind die insgesamt acht Stücke allererste Sahne. Prächtige collagenartige Keyboardsounds und -samples, abwechslungsreiche Rhythmik und die erwähnte Gitarrenarbeit lassen ein triefend schwarzes, höchst variables und originelles Album entstehen, das allerlei Überraschungen zu bieten hat. Diverse - teilweise willkürlich eingestreut wirkende - Filmmonologe und -samples sowie sauber getimte Effekte ('Exhausted Remnants') tragen ihren Teil zur Wertsteigerung dieser Scheibe bei. Zwar gehen die Fülle der verwendeten Elemente und die manchmal wirr erscheinenden Melodien etwas zu Lasten der Eingängigkeit, doch umso weniger nutzt sich 'Supreme Immortal Art' nach mehrmaligen Hören ab. Beim bewußten Rezipieren entpuppen sich diese Faktoren nämlich als Musikgenußmultiplikatoren. Songs wie 'Satan in me' und 'Eclipse my Heart, Crown me King' hört man nun wirklich nicht alle Tage.
Von 'Supreme Immortal Art' zu sprechen ist sicherlich übertrieben, zumal der Sound sehr gewöhnungsbedürftig sein dürfte, ein überdurchschnittliches Black-Metal-Album ist diese Veröffentlichung der Österreicher aber allemal.

Deadleft am 10.03.2004




Titelliste

01. Satan In Me
02. Supreme Immortal Art
03. Soil of Souls
04. Eclipse My Heart, Crown Me King
05. The Spirit of Venus
06. Blood and Soil
07. Magic Glass Monument
08. Exhausted Remnants


Spielzeit

40:59 min


Erscheinungsjahr

1998


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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