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Falkenbach # En their medh riki fara

Cover: Falkenbach # En their medh riki fara

Eigentlich ist es nicht sehr ratsam, dass ich mich nun schon bei meiner zweiten Plattenkritik auf voenger.de als Lästermaul oute, aber mit dieser allerorts hochgelobten CD kann ich über weite Teile einfach nichts anfangen und das liegt bestimmt nicht an meinem Musikgeschmack.
Aber der Reihe nach: Der Silberling enthält sieben Songs, von denen drei eher Zwischenspiel-Charakter haben. Versteht mich jetzt nicht falsch, es sind schon richtige Songs, teilweise sogar eher die mit flotterer Gangart, aber ihre Texte sind nicht abgedruckt bzw. es handelt sich um Instrumentalstücke. Die Lieder sind fast allesamt recht lang, wobei zeitweise schon etwas Langeweile aufkommt (z.B. bei 'Heathenpride')
An sich würde ich die Stücke keineswegs als öde beschreiben, nur sind wirklich originelle Ideen und Abwechslung, trotz der Intros und Zwischenparts, nicht wirklich überall vorhanden. Die zum Teil recht ähnlich klingenden Melodien nutzen sich im Laufe des Albums (so denn man es am Stück durchhört) doch ab bzw. sie werden mancherorts schon arg ausgewälzt, was die Spannung aus den Songs nimmt. Was mir ebenfalls nicht so gut gefällt, ist dieser oft verwendete Panflöten-Keyboardsound, der beim ersten Auftauchen gar etwas verschreckt, und, überspitzt ausgedrückt, etwas an die Musikuntermalung einer Südamerikadokumentation erinnert. Beim oben bereits erwähnten 'Heathenpride' geht einem das penetrant-fröhliche Gedudel zum Schluss schon gewaltig auf die Eier.
Die Gitarren sind dagegen mehr als akzeptabel und fügen sich hervorragend ins musikalische Gesamtbild ein, die flotten, ordentlich programmierten Drums auch. Der Gesang ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch bei den Solo-Klargesängen stellenweise etwas gewagt. Nicht zuletzt gibt es auch noch einen dicken Pluspunkt für die geilen Texte und das ansprechend gestaltete Booklet mit vielen Bildern etc. Da hat man sich offensichtlich Mühe gegeben, auch wenn das ganze arg pixelig ausgefallen ist. Aus diesen Gründen will ich nicht gnadenlos über diese Scheibe herfallen, man bedenke auch, dass sie schon 1995 aufgenommen wurde. Alles in allem eine ganz ordentliche Veröffentlichung, die man sich von Zeit zu Zeit gut anhören kann.

Herjulf am 04.04.2004




Titelliste

01. Galdralag
02. Heathenpride
03. Laeknishendr
04. Ultima Thule
05. Asum Ok Alfum Naer
06. Winternight
07. Into The Ardent Awaited Land


Spielzeit

42:51 min


Erscheinungsjahr

1996


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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