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Dark Funeral # The Secrets of the Black Arts

Cover: Dark Funeral # The Secrets of the Black Arts

Nach der vielversprechenden selbsbetitelten MiniCD aus dem Jahre 1994 veröffentlichten Dark Funeral zwei Jahre später später ihr Debutalbum, das ich für eines der besten Black Metal Alben schwedischer Provinienz halte.
Das kurze grollende Intro und die ersten vier Titel auf diesem Album sind grandios. Hier verschmelzen rauschhafte Gitarrenteppiche mit gnadenlos schnellem Schlagzeugspiel zu einem infernalischen Quintett von nie wieder erreichter Intensität. Mit wenigen sehr einfachen Riffs, die sich ständig wiederholen, schaffen die ersten Minuten auf diesem Album eine tranceähnliche und aufgeladene Atmosphäre, die sich immer wieder in raffiniert gesetzten Breaks entlädt. Der Refrain des letzten Songs in diesem Reigen 'When Angels Forever Die' hat gar einen eigenartig hymnischen Charakter. Eigenartig deshalb, weil Hymnen selten in Höchstgeschwindigkeit gespielt werden.
Nach diesen fünf Stücken jedoch läßt die Wirkung ein wenig nach. Der folgende Song 'The Fire Eternal' leitet den Beginn einer Talsohle auf diesem Album ein. Er kann seinen Vorgängern nichts mehr hinzufügen und wirkt nach der Serie von Glanzstücken ernüchternd. 'Satans Mayhem' (sic) wirkt danach trotz der zahlreichen Uptempo-Passagen müde und kraftlos. Mit 'Shadows over Transilvania' folgt dann aber wieder ein Lichtblick. Die ausgedehnten Midtempopassagen und eine beinahe mystischen Anmutung lassen wieder auf Großes hoffen. 'Bloodfrozen' kann damit aber nicht gemeint sein: ein stellenweise unerträglicher Song mit sinnlosen Tempowechseln. Immerhin, ein bis zwei nette Passagen werden auch hier geboten.
Doch damit ist die Talshohle dann auch endlich durchschritten, denn die Coverversion von 'Satanic Blood', im Orginal von der US-amerikanischen Band Von entschädigt für alles. Ein einziges Riff aus drei Akkorden, kein einziges Break aber eine unglaublich tiefe Stimme zeigen in beeindruckender Weise wie intensiv musikalischer Purismus sein kann. Dieser Song fordert regelrecht dazu auf, das Original auf dem einizigen über ein Label veröffentlichten Tonträger der US-Amerikaner nachzuhören.
Das letzte Stück 'Dark are the Paths to Eternity (A Summoning Nocturnal)' ist dann nochmal ganz nett, verfehlt aber die Qualität der ersten Titel bei weitem.
Dennoch: übrig bleiben sechs teilweise überragende Songs, die ihresgleichen suchen. Die übrig bleibenden Titel weggelassen, hätte das eine großartige MCD ergeben. Schade. Die schnörkellose Produktion aus den Abyss Studios wirkt im übrigen um einiges kälter als auf den folgenden Alben und verleiht 'The Secrets of the Black Arts' damit das perfekte Gewand.

Deadleft am 04.04.2004




Titelliste

01. The Dark Age Has Arrived
02. The Secrets Of The Black Arts
03. My Dark Desires
04. The Dawn No More Rises
05. When Angels Forever Die
06. The Fire Eternal
07. Satan's Mayhem
08. Shadows Over Transylvania
09. Bloodfrozen
10. Satanic Blood
11. Dark Are The Paths To Eternity (A Summoning Nocturnal)


Spielzeit

40:55 min


Erscheinungsjahr

1996


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