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Finsterforst # Weltenkraft

Cover: Finsterforst # Weltenkraft

Seit dem Jahre 2004 brodelte es im Schwarzwald und so langsam fanden sich aus dieser Ursuppe Musiker, die dann endlich zwei Jahre sp├Ąter ihre erste Demo (Wiege der Finsternis) ver├Âffentlichten. Es brauchte Zeit um die n├Âtigen Mitspieler zu finden (sieben plus drei Gastmusiker), aber 2007 war es dann an der Zeit, das unausweichliche erste Album auf den Markt zu werfen.
Das besondere an Finsterforst ist die Instrumentierung mit Akkordeon, welches bei jedem Lied mitwirkt und nicht nur erg├Ąnzend eingesetzt wird wie bei manch anderen Gruppen.
Eingeleitet wird das Album mit 'Des Waldes Macht'. Es ist wie alle folgenden St├╝cke aus den gleichen Komponenten zusammengesetzt: Schnelle vorantreibende Rhythmen wechseln sich mit beschwingten Zwischenst├╝cken ab, die vornehmlich vom Akkordeon getragen werden. Zuweilen kommt bei einigen Liedern auch ein anderes Instrument in den Zwischenst├╝cken zur Geltung - Rhythmusgitarre, Oboe, Fl├Âte... Haupts├Ąchlich bleibt aber der schnelle Grundtenor vorherrschend, so da├č gen├╝gend Gelegenheit zum Kopfsch├╝tteln geboten wird.
Das letzte und meiner Meinung nach beste St├╝ck beginnt mit einem sich langsam steigerndem Instrumentalintro, welches dann in den Hauptteil des 13-min├╝tigen Liedes m├╝ndet. Irgendwie kam mir das Geh├Ârte vertraut vor und ich ├╝berlegte weshalb - es hat eine Weile gedauert aber dann war ich mir ziemlich sicher, da├č es mich stark an Windir erinnert (Likeferd, 1184). Keine Kopie aber der Rhythmus, die Geschwindigkeit und selbst die Stimme schlagen in die gleiche Kerbe. Dazu gesellt sich das Akkordeon, wodurch die Musik ein wenig freundlicher klingt, aber nicht so 'spa├čig' wie bei Finntroll, Ensiferum oder Equilibrium. Das St├╝ck verfolgt danach eine ruhigere Linie, mit Fl├Âtenspiel, langsamen Rhythmen und sonorem Gesang. Hinterlegt wird es zum Teil mit dezenten Ch├Âren und einem Zusammenspiel aller Instrumente. Durch diese Wechsel wird das lange St├╝ck nie langweilig und zeigt, welch Potential in der Gruppe steckt. Das h├Ątten manch andere und namhaftere Gruppen nicht besser machen k├Ânnen. Die deutschen Texte versteht man kaum, da die Stimme angenehm hei├čer kreischend singt.
Finsterforst erfindet diese Art von Musik nicht neu, aber durch ihr unbeschwertes Spiel macht es Spa├č der Darbietung beizuwohnen. Die Mischung aus Folk und Black Metal Elementen ist genau richtig - so da├č weder in die kitschig/spa├čige Ecke abgedriftet wird, aber auch kein x-tes langweiliges Black Metal Album entsteht. Wenn diese Spielfreude anh├Ąlt und nicht dem Kommerz geschuldet in irgendeine Richtung umschwenkt, dann bin ich auf die n├Ąchste Ver├Âffentlichung gespannt.

Wehrmut am 22.07.2007




Titelliste

01. Verlorenen Seelen
02. Des Waldes Macht
03. Die Suche nach dem Licht
04. Lauf der Welt
05. Traumwald
06. Spiegelscherben
07. Von gloreichem Schmerz
08. Rauschende N├Ąchte
09. Weinende Ruinen
10. Weltenpilger


Spielzeit

76:53 min


Erscheinungsjahr

2007


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Vergleichbarer Ohrenschmaus



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