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Unpure # Coldland

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Auf dem '96er Nachfolger 'Coldland' hat man den Black-Metal-Anteil nahezu komplett aus der Musik herausgestrichen, was Unpure aber - seltsamerweise - wesentlich besser zu Gesicht steht als der öde Black/Thrash-Mix vom Debüt. Geboten wird eine Art schneller Thrash mit primitiven Riffs; vermehrt kann man nun auch einige traditionelle Metal-Anklänge heraushören ('Horny Goats' usw.). Ich würde fast so weit gehen und sagen, Unpure hören sich hier an wie die Weichspülversion von Nifelheim.
In punkto Songaufbau und Eingängigkeit hat man ebenfalls ein wenig Fortschritte gemacht und viel überflüssiges Geschrammel weggelassen, was sich nicht zuletzt in einer merklich verkürzten Spielzeit niederschlägt. So gibt es neben 08/15-Lückenfüllern à la 'Full Of Hate' diesmal auch echt mitreißende, rasante Sachen zu hören ('Blacker Than Ever', 'Count Dracula'). Alle Songs bewegen sich grob im Drei-Minuten-Bereich, wodurch allzu große Langeweile vermieden wird. So etwas wie Melodien, Abwechslungsreichtum oder Ernsthaftigkeit sucht man trotzdem immer noch vergebens: Die Texte sind wieder klischeetriefend und stumpf bis dorthinaus, zumindest aber ganz erheiternd zu lesen ('Snow lies cold, under the fullmoon / Penis pumping in their asses...'). Für den nächsten Saufabend dürfte 'Coldland' also genügen, viel mehr aber auch nicht.

Herjulf am 28.05.2005




Spielzeit

33:37 min


Erscheinungsjahr

1996


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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