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Odal # Germansk

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Mit Odal aus Exdorf gilt es wiederum, eine noch recht junge deutsche Black/Pagan Metal Band zu bewerten. Die vier Lieder auf deren Demo lassen sich in drei Eigenkompositionen und ein 'Transilvanian Hunger'-Cover aufteilen - eine, wie ich finde, ziemlich einfallslose Wahl in Anbetracht der Tatsache, wie oft dieser Klassiker schon gecovert wurde: Nachtfalke, Watain, Panzerfaust usw. usf. Da man hier auch wirklich nur punktgenau nachspielt und praktisch nichts verändert hat, finde ich diese Wahl (oder generell eine Coverversion) eher überflüssig, zumal sich das bandeigene Material durchaus hören lassen kann. Außerdem orientieren sich Odal von Melodik und Sound her sowieso stark an Darkthrones alten Werken: Lauscht man 'Germansk', fühlt man sich sofort an die Norweger erinnert. Zwar ähneln sich die Songs untereinander sehr stark, das ist aber bei einer ersten Aufnahme noch tolerierbar, denke ich mal.
Kritikpunkte sind zum einen die kurze Spielzeit - sie nagt knapp an der Viertelstunden-Grenze (deshalb die Coverversion...). Klar, 'wenn sie halt noch nicht mehr Material haben', werdet ihr jetzt sagen, aber ich finde, die Band hätte auch ein wenig mit der Veröffentlichung warten können. Denn fünf Euro für eine Kassette mit zehn Minuten neuer Musik berappen zu müssen, scheint mir etwas überzogen. Der zweite Punkt bezieht sich nicht ausschließlich auf 'Germansk'. Das Konzept der Band wirkt auf mich noch etwas wirr und zusammengewürfelt. Das klingt jetzt vielleicht hart - aber mir kommt alles ziemlich undurchdacht vor (Pseudonyme Taaken, Berserker, Loki; 'Transsilvanischer Hunger' als Titel und Odin auf dem Cover etc.). Aber da die Band relativ jung ist (im Sinne von 'verbesserungsfähig'), kann man ja trotzdem Gnade walten lassen. Ein gutes Demo.

Herjulf am 26.05.2005




Spielzeit

15:00 min


Erscheinungsjahr

2000


Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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