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Gorgoroth # Destroyer (2)

Cover: Gorgoroth # Destroyer (2)

Kurz nach ihrem Wechsel zum Gro├č-Label Nuclear Blast entschlo├č sich die Truppe um Mastermind Infernus und eben Nuclear Blast zur Ver├Âffentlichung von allerlei alten Demosongs und von den fr├╝heren Album-Sessions ├╝brig gebliebe St├╝cke. Nun, man mag nun wieder von Kommerz und schneller Geldmacherei reden, von mir aus tut das, jedenfals bin ich froh, dass 'Destroyer' ver├Âffentlich wurde.
Da die Songs nicht neu aufgenommen sondern nur neu gemastert wurden, sind wegen des st├Ąndigen Gorgorothschen Line-Up-Wechseln auch eine F├╝lle von Musikern an dem Werk beteiligt, eben jene, die schon mal in Phasen ihres k├╝nstlerischen Schaffens bei Gorgoroth t├Ątig waren. Es sind deren 9, u.a. Szenegr├Â├čen wie Frost oder Tormentor, oder auch die jetztigen Obtained Enslavement Macher Pest und T.Reaper, die neben Infernus in unterschielichsten Konstellationen die 8 St├╝cke des Albums performen.
Aufgrund der weit aus einanderliegenden Entstehungsdaten der St├╝cke ist das Gebotene auch sehr vielf├Ąltig: z.B. w├Ąre da das eher ruhige und melodische 'Open the Gates' von der 'Pentagram'-Session, oder das obergeile Highspeedst├╝ck 'The devil, the sinner and his journey' aus der 'Antichrist'-Session, bei dem ├╝brigens, wie auf 'Antichrist' auch, Frost von Satyricon die Felle zerpr├╝gelt. Bestes St├╝ck auf dem Album ist, meiner Meinung nach, 'Pa Slagmark langt mot Nord'. Erw├Ąhnenswert w├Ąre noch der schleppend-doomige Noise-Song 'The Virginborn', der Gorgoroth mal von der ganz langsamen Seite zeigt. Also ist 'Destroyer' sehr abwechslungsreich.
Auf der CD ist noch ein achtes St├╝ck enthalten, welches aber nich in der Trackliste, noch irgendwo anders im f├╝r Gorgorothsche Verh├Ąltnisse extrem ├╝ppigen Booklet verzeichnet ist. Ich denke aber, dass es sich um 'Slottet I Det Fjerne', welches aus der Feder Fenriz´s stammt und auf 'Transilvanian Hunger' zu h├Âren ist. Infernus erw├Ąhnt dies am Ende seiner Dankesworte.
Nun, 'Destroyer' gibt einen ausgezeichneten Einblick in Gorgoroths Schaffen und ist f├╝r Liebhaber des norwegischen Black Metals empfohlen und f├╝r Gorgoroth-Fans sowieso ein Muss, auch wenn 'Destroyer' insgesamt etwas schw├Ącher als die anderen Alben ausf├Ąllt.
Spa├čig finde ich es, dass Nuclear Blast versucht, mit schwachsinnigen Beschreibungen wie 'unsere True-Black-Metal Helden', 'Highspeed-Pre├člufthammer-Black-Metal' oder 'Norwegens h├Ąrteste Band', m├Âglichst viele Dimmu Borgir Fans dazu zu bewegen, 'Destroyer' zu kaufen, die dann nat├╝rlich ├╝belst auf die Nase fallen, weil sie mit Musik ohne waberne Keyboards, l├Ącherlichen Texten und 1 a Supersound nichts anfangen k├Ânnen und sich evtl. vom Black Metal wegbewegen, wodurch Nuclear Blasts tolle Werbespr├╝che nach hinten losgehen.

Turov am 05.04.2004




Titelliste

01. Destroyer
02. Open The Gates
03. The Devil, The Sinner And His Journey
04. Om Kristen Og J├Âdisk Tru
05. Pa Slagmark Langt Mot Nord
06. Blodoffer
07. The Virginborn


Spielzeit

37:02 min


Erscheinungsjahr

1998


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