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Winterthrone # The burning Skies

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Winterthrone, das Ein-Mann-Projekt aus Deutschland, spielen nonkonformen Black Metal, den man nicht ohne weiteres mit anderen Bands vergleichen kann. Das 2002 erschienene Demo 'The Burning Skies' beinhaltet 6 Stücke einzigartiger Spielweise.
Nach einem dreieinhalbminütigen Intro, welches im Vergleich zum Rest der CD noch recht konventionell daherkommt und keineswegs Überraschungen birgt oder viel vom Rest verrät, folgt mit 'The Burning Skies' der Titeltrack. Dann geht es aber los: Kurz ein paar Schläge auf die Becken und der Drumcomputer beginnt sein Inferno. Begleitet von einer herrlich verzerrten und vergurgelten Stimme spielt Winterthrone auf. Der Drumcomputer bleibt dabei vorwiegend auf einem (meist infernalischem) Tempo hängen und die Melodiestrukturen resultieren aus der Stimmlage oder den Keyboardklängen. Danach folgt ein ruhiger Part mit vereinzelt eingesetzten Drums und Streichinstrumenten (Keyboard), nur um abrupt wieder im schnellem Haß zu landen. Die Musik klingt (von den ruhigen oder durchmischten Passagen mal abgesehen) kalt und technisch, fernab jeder Menschlichkeit. Die Mischung in diesem Stück läßt das Werk auch nicht langweilig erscheinen, denn ich glaube keiner könnte die vollen sieben Minuten diese Geschwindigkeit der Musik aushalten, weder Künstler noch Konsument.
Die nächsten Stücke sind ähnlich gestrickt, wenn auch nicht so variabel wie das erste. 'Falling Deeper' hat grundlegend eine Stimmungslage, die über das ganze Stück beibehalten wird. Das darauffolgende Lied 'Deserted Earth' beginnt langsam mit vermischtem Keyboardspiel, bevor nach einer Minute Schlagzeug und Gesang einsetzen. Im Verlauf des Stückes kommt dann das ruhige Anfangsthema wieder vor und wechselt sich mit den schnellen Teilstücken ab. Nach 'Calling the Fire' folgt das sechste und letzte Stück des Demos 'Mankinds Requiem'. Getreu dem Titel ist der Song ruhig, aber durch die verzerrte Stimme dennoch kraftvoll. Hier wird in akzentuierter Spielweise, stakkatoartigem Schlagzeug und vereinzelten Klavierpassagen das Album vollendet. Einzig die Stimme ist zusammenhängend, der Rest ist, wie bei einer Uhr, taktbehaftet. Und so klingt die CD auch aus.
Wer also etwas Neues, Eigenständiges hören will, vor Drumcomputern und vielleicht auch einem Hauch, aber wirklich nur einem Hauch, Industrial nicht zurückschreckt und sich an kalten verzerrten Stimmen erfreuen kann, dem sei Winterthrone ans Herz gelegt.

Wehrmut am 28.05.2005




Spielzeit

32:45 min


Erscheinungsjahr

2002


Internetseite



Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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