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Werwolf # Zeitenwende - Only the strong survive? War / Inferno

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Werwolf war ein weiteres Projekt des Herren Trifixion Of The Horned King, den einige vielleicht als Schlagzeuger vom ersten Summoning-Album kennen dürften. Im Gegensatz zu den grauenhaften Pervertum (bei denen er auch zugange war) und seinem Soloprojekt Trifixion verzapft er hier jedoch ordentlich gemachten, soliden Black Metal, den man sich durchaus anhören kann. Während der Opener 'Warwolf' zunächst noch an Absurd-Geschraddel mit einigen seltsamen Keyboard/Orgel-Effekten erinnert, hat die Band spätestens mit 'War Is King and Father of All' ihre eigene Linie gefunden, nämlich schnellen, dreckigen Black Metal. Der Sound ist ziemlich fett und bringt sowohl die brutalen, massiven Groove-Parts, als auch die vorsprengenden Blast-Passagen gut zur Geltung. Garniert wird das ganze von einem krassen Gesang, der sich abwechselnd in überdreht-heiserem Gekreisch und tiefem, prolligem Gebrüll ergeht. Funeral Winds und alte Marduk dürften insgesamt wohl die passendsten Referenzen sein.
Letzteren haben Werwolf schon das Konzept der 'Panzerdivison'-Scheibe vorweg genommen: Wie der Zusatz 'War/Inferno' im Titel bereits andeutet, dreht sich auch auf 'Zeitenwende' alles um das Thema Krieg und Vernichtung. Neben waffenstarrendem Gepose in Uniform (!) schlägt sich das vor allem in der Verwendung von reichlich Samples nieder, die wohl die Botschaft der Band untermauern sollen. Nicht nur am Anfang und Ende der Songs, sondern oft mittendrin und ohne erkennbare Logik wurden die Soundfetzen platziert. In der Wahl des Gesampelten ist man ebenfalls nicht gerade zimperlich: Neben dem üblichen Kriegslärm - Geschützfeuer und marschierende Soldaten - gibt es auch Zitate aus Goethes 'Faust', Volksmusik und eine Chanson-Sängerin zu hören ('...bei der Laterne woll'n wir stehn / wie einst Lilly Marleen'). Makaberweise wurden sogar Ausschnitte einer NS-Wochenschau über behinderte 'Untermenschen' verwurstet. Trotz Songtiteln wie 'Under the Flag of the Sunwheel' sieht man sich jedoch als unpolitische Band, wie im Booklett beteuert wird. Stattdessen fordert man gleich die komplette 'Extinction of the Human Race'. Es fragt sich dann bloß, für wen Werwolf überhaupt Musik machen...

Herjulf am 28.05.2005




Spielzeit

34:37 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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