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Höllische Töne in die Leere

Hollenthon Konzert

Hollenthon, Officium Triste, Izegrim

Ort: Wermelskirchen / AJZ Bahndamm
Datum: 24.04.2008


In die sonst eher Punk, Grindcore- und Death Metal-Hochburg Wermelskirchen verirren sich hin und wieder auch ein paar Musikgruppen, die etwas gemächlicher spielen. Dies war nun Hollenthon aus Österreich, die symphonischen Black Metal darbieten. Begleitet wurden sie von den Niederländern Izegrim und Officium Triste. Wie zu erwarten war, kamen an diesem Donnerstag nur wenige Leute - zum einen war es mitten in der Woche und zum anderen sind bei Black Metal Konzerten meist nur wenige Zuhörer im AJZ (wohingegen bei den Death Metal-Nächten der Klub aus den Nähten platzt). So zählte ich am Abend zirka 50 Personen, die aber während den Darbietungen nicht zwingend auch im Konzertsaal anwesend waren.
Der zeitweise auftretende leichte bis mäßige Regen machte den Aufenthalt vor dem AJZ nicht angenehm, jedoch bot der große Innenraum genügend Platz. Leider hat NRW das Rauchverbot noch nicht umgesetzt, so dass ich mich immer wieder dem Qualm ausgesetzt fühlte. In dieser Hinsicht waren die wenigen Besucher dann doch von Vorteil. Nach vortägigem Emailverkehr mit den Veranstaltern traf ich kurz vor 20.00 Uhr ein, denn 20.15 Uhr sollte die erste Band spielen. Wie immer im AJZ, was allmählich zur Unsitte verkommt, begann die Musik verspätet. Es war schon 21.00 Uhr als Izegrim starteten, was dann natürlich darauf schließen lies, daß man auch diesmal nicht vor Mitternacht fertig wird und man selbst dann am nächsten Tag übermüdet zur Arbeit muß. Überraschend an der Gruppe war, daß an den Mikros zwei langbehaarte Damen standen und tiefe Thrash/Death Metal Growls brüllten. Musikalisch waren es gängige Rhythmen und souverän gespielt, aber für meine Ohren nichts Herausragendes. Aber schön anzuschauen war's...

Izegrim
Izegrim



Die Landsmänner von Officium Triste spielten langsamen Doom/Death Metal. Am Anfang hatten sie Probleme mit dem Tonmann, der alle Naselang ankam und etwas herunterregeln wollte. Ich verstehe kein niederländisch, aber aus den Gebärden konnte man Sätze wie 'Was will der?' und 'Soll er nur machen, wir rocken auch so!' herauslesen. Und dies taten sie dann auch: Druckvoll, melancholisch und die Töne immer tief aus dem Keller holend boten sie Lieder aus ihrem schon langen Dasein dar. Allerdings flossen immer wieder melodische Zwischenstücke ein, welche den tristen Grundton auflockerten. Einigen im Publikum hat es gefallen, aber wegen der geringen Anzahl an Zuhörern kam keine entsprechende Stimmung auf.
Die Stimmung besserte sich, als dann gegen 23.00 Uhr endlich Hollenthon auftraten. Mit der wohlklingenden österreichischen Mundart von Martin Schirenc bei den Ansagen konnte der Abend nur noch besser werden. Leider war das neue Album noch nicht veröffentlicht, als das Konzert stattfand, so daß die neuen Stücke noch keine Verbreitung erfahren hatten. Diese sind im Vergleich zu den alten Scheiben riffbetont und nicht mehr so symphonisch. Eher im Stile von Vreid und Konsorten versuchen Hollenthon in die rockige Ecke vorzudringen. Die Lieder sind gut und hatten 'groove', jedoch sind die alten Stücke und besonders die von der With Vilest of Worms to Dwell-Scheibe beim Publikum mehr willkommen. Die gute Mischung aus Chören/Keyboards/Symphonie (von Band eingespielt, was jedoch nicht störte) mit der vorwärts dringenden Gitarrenarbeit haben da einfach zusammengepaßt. Die Musiker hatten trotz der wenigen Fans Spaß an ihrem Auftritt, was sich dann auch auf einige Headbanger übertrug.
Für mich war es jedenfalls ein gelungener Abend. Neue Gruppen und Leute kennengelernt sowie die gelungene musikalische Umsetzung der Hollenthon-Alben gesehen. Nur das neue Album konnte man nicht mit nach Hause nehmen.

Wehrmut am 09.05.2008




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