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Treffen der Generationen

Wuppertaler Metalfestival

Mortal Remains, Naked Frenzy, Ciryus, Cause for Confusion, Lajuara

Ort: Wuppertal / LCB
Datum: 12.10.2007


Nach einer langen Durststrecke ohne Konzerte im Sommer, bedingt durch die vielen Festivals, war es endlich wieder soweit und die Hallensaison wurde auch in Wuppertal eingeläutet. An einem Freitagabend wurde unter dem Begriff 'Wuppertal Metalfestival' - bei fünf beteiligten Musikgruppen ist dieser Ausdruck wohl etwas gewagt - im LCB ein Konzert mit lokalen Bands veranstaltet.
Lajuara als erste Gruppe (Progressiv/Rock Metal) verpaßte ich wegen verspäteter Ankunft und startete folglich mit Cause for Confusion. Die Mönchengladbacher spielten eine Mischung aus altgedientem Death Metal gemischt mit neuen Formen, die im Hardcore angesiedelt sind. Tiefe Growls und röhrende Gitarren auf der einen Seite, normaler Gesang und Ausflüge in den Heavy Metal auf der anderen Seite. So konnten sie viele Leute im Publikum zum Headbangen animieren. Selbiges war altersmäßig zweigeteilt: Viele Personen waren unter 18 Jahren und vornehmlich wegen Naked Frenzy anwesend und die Jungend vergnügte sich während der Auftritte mit Headbangen und Moshen. Selbst eine schätzungsweise nicht einmal Zwölfjährige war unter den Gästen, die zwar normale Straßenbekleidung an hatte, aber wild das Haupthaar schwang. Dann klaffte eine große Lücke im Lebensalter und der Rest der Gäste war 25 Jahre aufwärts. Diese Leute standen eher in Gruppen zusammen und nutzten die Zeit für Gespräche und warteten den Auftritt von Mortal Remains ab.

Naked Frenzy
Naked Frenzy



Aber bis es soweit war, mußte man noch den Auftritt von Ciryus überstehen. Keine Ahnung welcher Stil das sein sollte, aber die Musik war recht komisch. Den Sänger vermutet man dem Äußeren nach eher auf einer Elvis-Convention, den Keyboarder in einer Power Metal Band und den Rest der Leute in einer Rockgruppe. Die Musik war dann auch keinem Genre zuzuordnen und irgendwie wollte im Saal keine Stimmung aufkommen. Die Reihen vor der Bühne lichteten sich und die Dagebliebenen gaben meist nur Höflichkeitsapplaus. Nach gut 20 Minuten war der Auftritt dann auch vorbei, indem die Veranstalter einfach die Gruppe zwischen zwei Stücken mit Musik vom Band abwürgten.
Danach kamen Naked Frenzy und wie zu erwarten hatten sie die genauso alte jugendliche Menge voll im Griff. Zwar wollten ihre gewünschten 'Walls of Death' nicht so recht funktionieren, aber ansonsten bewegten sich die Leute zum Rhythmus der Musik. Die Band bot Musik dar, die sich an Black und Death Metal anschmiegte. Gut 50 Minuten spielte Naked Frenzy und machte danach Platz für Mortal Remains. Die Thrash Metaller zogen dann natürlich mehr die ältere Generation an, die ihrerseits aber auch einiges an Energie in den Saal brachte. Zur Musik wurden kräftig der Kopf und andere Gliedmaßen geschüttelt und die unscheinbare Frontfrau, die man nur in den ersten Reihen sehen konnte, überzeugte durch ihre tiefe Stimme.
Für mich war es dann aber an der Zeit zu gehen, denn der Thrash Metal ist mir bisweilen doch ein wenig zu eintönig...

Wehrmut am 14.10.2007




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