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Von jungen Spunden und alten Hasen

Contradiction CD-Releaseparty

Contradiction, Midwinter, Monastery, Naked Frenzy

Ort: Wuppertal / LCB
Datum: 25.11.2006


Nach über einem Jahren Live-Abstinenz der Band Contradiction in Wuppertal, haben sie an diesem Abend ein Release-Konzert für ihre neues Album 'The Warchitect' gegeben. Dazu luden sie sich ein paar befreundete Bands ein (Midwinter, Monastery, Naked Frenzy) und dann konnte es auch losgehen. Als ich am Veranstaltungsort ankam, traute ich mich zuerst nicht ins LCB, denn da waren überall Jungendliche (augenscheinlich maximal 17 Jahre alt) in nichtmetallischer Tracht. Auf Nachfrage bei einem älteren Wartenden im Pulk vor dem Eingang ob das denn auch das richtige Konzert mit Contradiction sei, bejahte er meine Frage und fügte hämisch dazu, '...auch wenn es nicht so aussieht'.
Nachdem ich mich also in die Kinderschlange an der Kasse eingereiht hatte, konnte ich dann im Innenraum auch sehen, warum so viele von denen anwesend waren. Die erste Band, Naked Frenzy, bestand nämlich nur aus Menschen dieser Altersstufe. Die Gruppe war eine Death/Thrash Metal Schülerband mit Mitgliedern zwischen 15 und 17 Jahren und hatte im Wuppertaler Raum schon einigen Erfolg bei Nachwuchswettbewerben. Den Grund dafür konnte man auch gleich bemerken, denn die Musik war gut gespielt und der Sänger hatte für sein Alter ein beeindruckendes Organ. Sein Gegrunze konnte locker mit Szenegrößen konkurrieren und die normale Singstimme war auch ganz gut. Vor der Bühne tummelten sich zum Großteil die Fans der Gruppe und reagierten sich ab, getrieben von jugendlichem Übermut und angestauter Energie.

Contradiction
Contradiction



Danach folgte mit Monastery aus den Niederlanden, eine Gruppe die sich auch dem Death/Thrash verschrieben hatte und zwischen langsamen Passagen und schnellen Attacken wechselte. Die meisten Kinder sind dann wohl eine Limonade trinken gegangen, so daß sich der Platz vor der Bühne etwas lichtete und nunmehr von etwas älteren Leuten eingenommen wurde. Die Musik war druckvoll und der Sänger hatte eine markante Stimme, die aber meiner Meinung nach bei einigen Passagen kurz vorm Überkippen war. Ansonsten aber ein passender Beitrag zum Abend.
Mit Midwinter kamen dann wieder ein paar Leute, die nicht nur Thrash spielten. Die Mischung bestand aus ein wenig Black Metal, aber auch härteren Einlagen aus Death und Thrash, alles gepaart mit auflockernden Keyboards. Trotz des Fehlens eines Bandmitglieds an der Gitarre war die Stimmung vor der Bühne immer noch gut und man merkte es der Band an, daß auch sie schon lange Jahre an Erfahrung vorzuweisen hat.
Wahrscheinlich aber nicht so lange wie die seit nunmehr fast 17 Jahren bestehende Formation Contradiction, die in Wuppertal Heimspiel hatte und dementsprechend auch viele Anhänger zu verzeichnen wußte. Die Band um den Sänger Koffer spielt harten Thrash Metal, direkt nach vorn und immer schön laut. Durch seine Bühnenpräsenz verstärkt sich das natürlich noch und auch die restliche Band ist seit Jahren mit vollem Ehrgeiz dabei. Die Musiker verausgabten sich und boten mit fast einer Stunde Spielzeit einen Einblick in die langjährige Musikgeschichte der Gruppe. Ich bin nun kein Freund von Thrash Metal und somit gehört Contradiction auch nicht zu den Bands, von denen ich Alben besitze. Dennoch fand ich den Auftritt gelungen und wurde durch die vielen Leute im Raum, die noch mal alles gaben, bestätigt. So mußte ich auch meinen Platz vor der Bühne verlassen, da ich mehrmals fast auf die Bühne gedrängt wurde und sich Bäche von Bier über mich (und meine Kamera) ergossen, so daß ich keine günstige Fotoposition mehr hatte. Überdies war der neue Ort nur von kurzer Dauer, da direkt neben mir ein (un)holdes Wesen mit dickem langem Haar selbiges umherschwang und ich dieses immerfort ins Gesicht bekam. Es fühlte sich an, als ob man ausgepeitscht werden würde und so zog ich abermals weiter. Von der neuen seitlichen Position hatte ich dann einen schönen Überblick über die vielen Anhänger der Band und wie wohl sie sich (und auch die Musiker) an diesem Abend fühlten.

Wehrmut am 16.12.2006




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