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Mit Essen soll man nicht spielen

Metalnight XII

Geist, Dr. Gonzo, Partisan, Amputation, Stigmata

Ort: Neuss / Haus der Jugend
Datum: 18.11.2006


An diesem Samstag fuhr ich allein wegen Geist nach Neuss, denn die anderen Gruppen kannte ich nicht. Die Band hatte ich vor einem Jahr bei einem Konzert kennen und lieben gelernt. Seitdem sind zwei Alben draußen und einige Konzerte gegeben worden. Leider stellt die Band die Konzerttätigkeit bis auf weiteres ein, so daß dies vorerst einer der letzten Auftritte gewesen ist.
Da mein Mittag-/Abendessen nicht rechtzeitig fertig wurde und ich in Neuss noch einen Parkplatz suchen mußte (das HdJ liegt genau in der Stadtmitte), war ich erst kurz vor 21.00 Uhr im Konzertsaal. Dort bereitete sich schon Amputation vor und wie ich später merkte, hatte ich Stigmata schon verpaßt. Amputation ist eine Death/Grind Metal Band mit sozial-kritischen Texten, die keine Rücksicht auf Verluste macht, genauso wenig wie auf nachfolgende Gruppen. Der Sänger besudelte sich mit einer Art Kunstblut, das allerdings die Konsistenz und das Aussehen von Fruchtgelee hatte. Des weiteren hatte er eine Schaufensterpuppe so präpariert, daß sich der Schädel öffnen lies, in dem eine Packung Sülze (Gehirn) versteckt war und der Bauchraum war auch zugänglich, aus der er einen Strang kleiner Würstchen (Gedärme) holte. Diese drei Zutaten verteilte er dann genüßlich auf der Bühne (und teilweise auch im Publikum), so daß diese dann zu einer glitschigen Kloake wurde. Und so roch es auch fein nach Sülze während des Auftrittes. Wegräumen durften es dann die anderen...

Geist
Geist



Sodann folgten Partisan, die als Melodic Black Metal angekündigt waren, dann aber doch eher heftigen und traditionellen Black/Death Metal spielten. Nicht sonderlich abwechslungsreich aber die mitgereiste Anhängerschaft hatte Spaß dabei. Mir jedenfalls gefiel nur das Schlagzeugspiel, aber sie sind ja noch jung.
Danach kam auch schon Geist und Drummer Marlek zeigte schon beim Einspielen, was es heißt, Talent zu haben. Die technisch anspruchsvollen Lieder sind bei einem Konzert natürlich nicht so perfekt umzusetzen und so merkte man an einigen Stellen auch, daß die Raffinessen mancher Passagen fehlten. Die Musik wirkte insgesamt etwas rauher aber man konnte immer noch den prägnanten Gitarrensound der Band heraushören. Während des Auftritts wechselten sich der alte Sänger und der neue Sänger, gleichzeitig auch Gitarrist, ab. Das Publikum das noch vorhanden war (laut Zähler am Eingang waren insgesamt 136 zahlende Besucher gekommen) war hin und hergerissen zwischen Headbangen und angespanntem Zuhören, da die Stücke ja nicht nur Geknüppel sind, sondern auch abstrakte Momente haben.
Als Rausschmeißer fungierte dann Dr. Gonzo, bei deren Moshcore noch zirka 20 Gäste anwesend waren und nur zehn davon vor der Bühne. Ich ging dann auch, denn ihre Aufgabe konnte die Band gut erledigen.

Wehrmut am 02.12.2006




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