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Haßerfüllter Nebel

Calling for Battle Part III

Darkened Nocturn Slaughtercult, Lunar Aurora, Weltbrand, Inferno, Adultery

Ort: Elterlein / Hagalaz
Datum: 07.10.2006


Nachdem ich die vielen Umleitungen zum Hagalaz gemeistert hatte und dann auch noch den Club nach einigem Suchen (ohne Karte und mit einer Anfahrtsanleitung, die natürlich nicht dort rauskommt wo die Umleitungen in Elterlein ankommen) fand, dachte ich schon ich wäre zu spät denn laut Ankündigung sollte die erste Band bereits seit zehn Minuten spielen. Aber wie immer, fing das Konzert später an, nämlich eine Stunde nach Plan, wodurch sich natürlich alles nach hinten verschob. Die Wartezeit konnte man nutzen, um einige CDs zu kaufen (endlich mal wieder mehrere Verkaufsstände und nicht nur das Bandmerchandise wie bei anderen Konzerten), was ich natürlich auch tat.

Bei der ersten Band, Adultery aus Tschechien, siedelten sich die Leute alle im hinteren Bereich des Saals an und so blieb bis zur Bühne zirka 10-15m Platz (siehe Foto). Das hatte die Band gar nicht verdient, denn sie war meiner Meinung die zweitbeste am Abend, um das schon mal vorweg zu nehmen. Sie spielten (Folk) Black Metal mit epischen Elementen (z.T. auch mit Klampfe), aber auch schnelle Parts und wechselten die Singstimmen, was dem Ganzen eine schöne Variabilität brachte. Danach folgte Inferno, die mit hartem Black Metal aufwarteten, der mich aber langweilte, weil er sehr monoton war. Dies sollte aber wohl so sein. Nun ja, fein geschminkt und so waren sie ja aber die Stimmung im Saal war immer noch nicht top. Einige Leute gesellten sich nach vorn und so verteilte sich die Masse langsam im Saal, wodurch nun auch der Eindruck eines Konzerts entstand. Das musikalische Schlußlicht bildete Weltbrand, die noch langweiliger als Inferno waren. Es war Metal, es war Musik, eine Stimme - aber alles in allem konnte es mich nicht überzeugen. Im Wechsel folgte immer ein Metalstück auf ein instrumentales Lied, welches mit synthetischen Klängen angereichert war. Diese Mischung bot dann auch kaum einen zusammenhängenden Auftritt. Zum Glück war dann nach einer halben Stunde alles vorüber.

Darkened Nocturn Slaughtercult
Darkened Nocturn Slaughtercult



Danach hatten Darkened Nocturn Slaughtercult mir Lunar Aurora getauscht, so daß diese nun spielten. Ich habe zwar einige Alben von Lunar Aurora, aber so richtig Zugang zu ihnen habe ich nicht gefunden. Das änderte sich auch nicht bei diesem Konzert. Die Erwartungen waren natürlich sehr hoch gesteckt, ist die Band doch eine Szenegröße und hat einen gewissen Kult. Ich würde sie mit Secrets of the Moon vergleichen, zumindest was die Komplexität der Stücke betrifft und die Aura, welche die Musik fabriziert. Doch beide haben für mich ein Problem: Live kommt die Atmosphäre nicht so gut rüber und das war auch der Grund, warum mich der Auftritt von LA etwas anödete. Die schwere Kost waberte genauso wie der exzessiv eingesetzte Nebel durch den Raum und ermüdete mich. Zumal auch nicht viel Interessantes stattfand. Die Band stand nur auf der Bühne ohne sich groß zu regen, der Saal war von Nebel erfüllt so daß man nichts mehr sah (auch nach dem Auftritt) und die ganze Zeit waren nur zwei türkisfarben Strahler angeschaltet, die die Musiker ausleuchteten. So gut die Band auch sein mag, ich ergriff dich Chance und schnappte mir einen Stuhl, um Däumchen zu drehen.
Als letzte Band kamen dann DNS um 1.00 Uhr und somit zusätzlich noch mit einer Stunde Verspätung. Ich kannte sie schon vom Party.San 2005 und da haben sie mich begeistert. Obwohl sie bei diesem Konzert die beste Band war, war der Auftritt nicht so gut wie der erwähnte. Das mag am etwas kleinen Rahmen gelegen haben oder auch daran, weil der 'Oh, eine Frau am Mikro'-Bonus nicht mehr zieht. Die Show wurde souverän durchgezogen mit einigen Blutumtrunken, viel Geschrei und dem derben Repertoire aus neuen und alten Liedern. Laut Setlist sollte es noch ein Cover von Ulvers 'Of Wolf & Hatred' geben, aber ich habe es nicht gehört. Nach gut einer Stunde war der Auftritt dann zu Ende und die angereisten Fans befriedigt. So konnte ich dann auch die Rückfahrt antreten, abermals über die Umleitungen durch das finstere Erzgebirge.

Wehrmut am 16.10.2006




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