Vönger ist Krieg! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | Konzertberichte | Wuppertaler Metal-Meeting

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Laute Musik und schräge Vögel

Wuppertaler Metal-Meeting

Pentacle, Thee Plague of Gentlemen, Reflection, Seeds of Baphomet, Strongholde, Daevas

Ort: Wuppertal / Pavillon
Datum: 24.02.2006


Schon recht früh am Abend, nämlich 18.00 Uhr, war Einlaß in den Pavillon, einem Wuppertaler Club inmitten der Stadt, wo zuweilen Konzerte stattfinden und ansonsten Discoatmosphäre herrscht. Kurz vor sieben Uhr traf ich dann ein, wurde durch die auffallend strenge und präsente Security befingert und war dann im Club, wo sich schon einige Konzertbesucher eingefunden hatten. Nach dem Kauf eines überteuerten Getränks (Gerüchte besagen, daß die unverlangt beigefügte Zitronenscheibe 50 Cent extra kostet) dauerte es nicht mehr lange, bis die erste Band am Abend auftrat.

Dies war Daevas, welche laut Internetauftritt böse Black Metaller sind und geschminkt auftreten sollen. Geschminkt war nur der Schlagzeuger und ob dessen Gesichtsbemalung (siehe Fotos) gerade wegen der Karnevalszeit so ausfiel bleibt offen. Reiner Black Metal war es dann auch nicht, es ging eher Richtung Thrash Metal, wie mittlerweile so vieles heutzutage. Nach nur 15 Minuten war der Auftritt dann allerdings überraschend vorbei.
Es folgten Strongholde, eine bunt zusammengewürfelte Truppe die mich mit Heavy Metal und einer hohen Singstimme quälten (Sänger mit zebraesken Leggins - das kann ja nichts werden). Spielerisch waren sie nicht schlecht, hatten dazu Streich- & Blasinstrumente und zudem eine guten Bühnenshow. Auch hatten sie Spaß am Spielen aber mir gefiel es halt nicht. Einzig das Schlagzeugspiel hat mir gefallen (gleicher Drummer wie bei Daevas), welches flott und abwechslungsreich war. Nicht mehr ganz so unterhaltend waren dann Seeds of Baphomet, die derben Thrash Metal spielten, der allerdings in Richtung Black tendierte. Die Remscheider Band ist im Umland bekannt und konnte den Leuten auch gefallen, ich fand sie eintönig.
Aus Dortmund kamen dann Reflection, eine (im Vergleich zu den teilweise nur 16-jährigen Mitgliedern anderer Gruppen) Altherrencombo die wiederum Speed/Thrash Metal spielte. Anfangs kam das Publikum nur langsam in Fahrt und der Abstand Bühne/Besucher wurde immer größer. Das lag allerdings auch an der Lokalität, denn um die 'Tanzfläche' waren strategisch Theken verteilt, so daß eine Vielzahl der Besucher das Konzert von dort s(t)ehend aufnahm. Das schien verständlicherweise der Band auch nicht zu gefallen, allerdings rief das Publikum nach Zugaben, die dann auch gespielt wurden. Zu diesen kam auch mehr Stimmung auf, so daß es sich für Reflection dann doch gelohnt haben könnte.

Pentacle
Pentacle



Nun kamen Thee Plague of Gentlemen, neben Daevas die einzige Band, die ich mir schon im Vorfeld als potentiell hörenswert auserkoren hatte. Die Belgier spielten Doom, der teilweise schneller wurde, insgesamt dem Genre aber mehr als gerecht wurde (laut Flyer 'Frostian Wardoom'). Nach dem Komplettumbau der Bühneninstrumente hatte ich schon große Hoffnung auf einen guten Auftritt, denn pro Gitarre wurde eine Boxenwand plus Verstärker aufgestellt. Dementsprechend laut war die Musik (zu laut, wie zartbesaitete Mitbesucher bemängelten) und die Band hatte sichtlich Freude daran, die brummenden Klänge durch den Club zu schicken. Der wabernde Sound erfreute auch die Konzertbesucher und nicht wenige wirbelten das Haar durch die Luft. Am Ende stellten die Musiker genretypisch die Gitarren vor die Boxen und erzeugten so Rückkopplungen. Die Lautstärkeregler noch einmal bis zum Anschlag aufgedreht, wurde dann mit diesen Klängen gespielt, indem man die Gitarren-Boden-Effektgeräte bediente. Doch so leicht kamen Thee Plague of Gentlemen nicht weg, denn die Menge wollte mehr. Obwohl der Sänger immerfort meinte, er könne nicht länger weil nun Pentacle kämen, spielten sie nach einer Rücksprache mit Pentacle doch noch ein Stück. Auch dies gefiel der Menge und mir, was den Merchandiseabsatz der Band in der Pause ankurbelte.
Die Hauptband laut Spielplan war Pentacle. Allerdings wohl nicht für die Besucher, denn immer mehr verließen den Saal. Der altgediente Death/Thrash Metal der Gruppe riß dann nicht mehr viele Leute vom Hocker. Zu eintönig zu so später Stunde. Überraschenderweise war es dann auch schon ein Uhr, als das Konzert zu Ende ging. Nach einer kurzen Lagebesprechung über das Gesehene gingen meine Mitbegleiter und ich wieder in die kalte Wuppertaler Nacht hinaus und warten nun auf das nächste Konzert in dieser wunderbaren Stadt.

Wehrmut am 16.03.2006




::: zur Galerie (27 Bilder) :::


.:: zurück :: nach oben ::.


» Lies dies! «

» Kauf mich «

» Deine Karriere «

© 1996-2012 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox