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Es ist nicht alles Gold was glänzt

Romantic Darkness Festival

Xandria, Regicide, Visions of Atlantis

Ort: Wuppertal / LCB
Datum: 16.02.2006


Wo geht der Deutsche Michel hin, wenn er Frauen anstarren möchte? Genau, in die Disco. Und wo kann der Metaller hingehen!? Zum Beispiel zum 1. Female Metal Festival. So war es auch bei mir. Metal in der Stadt, dazu auch noch die Chance auf einen hohen Frauenanteil im Publikum und die Vokalisten sahen auch besser aus als sonst. So zog es mich also in den Live Club Barmen, wo am Abend Xandria, Regicide und Visions of Atlantis für 18 Euro (Frauen sind halt teuer) auftraten.
Der Club ist für kleinere Konzerte angenehm aufgeteilt. Entgegen der üblichen Anordnung war der Raum dreigeteilt, so daß vorne genügend Platz für das Merchandise war (plus dem Zugang zu einem großen Barbereich mit Tischen), mittig war die Bühne so daß die Leute eher in die Breite als in die Länge aufgereiht standen (wie die Xandria-Sängerin treffend meinte 'Das Publikum im 16:9 Format') und am Ende gab es noch ein Tresen für den schnellen Durst.
Überraschenderweise war das Publikum aber überwiegend männlich. Entweder hatte alle das gleiche Ziel wie ich oder ich habe das Zielpublikum der Bands falsch eingeschätzt. Das Alter der Leute reichte von 14 Jahren (in Begleitung Erziehungsberechtigter) bis ins Frührentenalter.

Xandria
Xandria



Den Beginn machte Visions of Atlantis, einer Band aus Österreich mit einer Sängerin aus Amerika. Selbige war ziemlich groß und konnte bei ihren Tänzen fast bis zur niedrigen Bühnendecke greifen. Im Kontrast dazu der kleine Sänger der Gruppe. Stimmlich war es nicht so mein Geschmack. Der Sänger war ziemlich hochtönig, mehr in Richtung Power denn Death Metal. Die Frauenstimme war auch nicht besonders markant, eben eine Frau die (gut) singt, mehr nicht. Danach kamen Regicide, die wohl in der lokalen Szene bekannt zu schein sein, denn sie wurden überschwenglich begrüßt. Dies war auch die einzige Gruppe des Abends, die mich überzeugen konnte. Eher in Richtung Folk Rock/Metal gehend, spielten sie erfreulich frisch und ungezwungen. Die Gruppe hatte Spaß am Spielen, was man auch durch die Interaktion der Mitglieder während der Show untereinander sehen konnte (siehe Fotos). Besonders gefiel mir hier der Einsatz der Violine, die immer wieder schöne Akzente setzen konnte. Das Publikum honorierte den Auftritt dementsprechend.

Das musikalische Highlight laut Tourplan bildeten Xandria. Da ich keine der Bands die an diesem Abend kamen kannte, ließ ich mich überraschen was denn nun kommen möge. Xandria bewegen sich offensichtlich im Fahrwasser von Nightwish und das immerhin seit dem Jahre 2000. Was allerdings an der Band so gut sein soll, kann ich nicht verstehen. Auch wenn die Musiker ihr Handwerk sicherlich verstehen, fand ich die Lieder langweilig. Für mich sind immer noch die alten(!) Theatre of Tragedy das Maß aller Dinge in dem Genre und im Vergleich dazu ist Xandria nur ein laues Lüftchen. Dem Zielpublikum gefiel es trotzdem, obwohl bei Regicide mehr Stimmung gewesen ist. Ich blieb trotzdem bis zur vorletzten Zugabe und erkannte immerhin den einen Titel, der bei MTViva in einer der 'Metal-Sendungen' hoch und runter lief.
Um eine Erfahrung reicher und vielleicht ein wenig eingestimmt auf das kommende ToT-Konzert fuhr ich dann nach Hause und kam konzertuntypisch noch vor 0.00 Uhr daheim an.

Wehrmut am 20.02.2006




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