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Weiße Socken bringen's doch!

Frozen In Time Tour

Obituary, Samael, Maroon

Ort: Glauchau / Alten Spinnerei
Datum: 21.01.2006


Um es schon vorweg zu nehmen: Dies war eigentlich nur ein Ausweichkonzert, da ich auf ein anderes wollte. Ursprünglich war vorgesehen, dass ich zu Shining und Endstille fahre, aber das Wetter hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, da ich bei -15°C und überfrierender Nässe ungern über Landstraßen im Erzgebirge fahre. Darum entschloss ich mich spontan, das am selben Abend stattfindende Konzert von Obituary und Samael zu besuchen, dessen Veranstaltungsort an der Autobahn lag und somit verkehrstechnisch günstiger.

Kurz entschlossen fuhr ich dann also in die Spinnerei um dann dort in klirrender Kälte am Einlass auf eine Karte zu warten. Für 22 Euro gab es eine solche auch. Der Preis, na ja, darüber verlieren wir mal keine Worte. Dafür war die Karte auch schön bunt und macht war her im Kartensammelkasten. Das Konzert wurde mir vorab schon dadurch versüßt, dass ich hier noch ein paar alte und neue Freunde treffen sollte, so dass, wenn es schon musikalisch nicht wirklich meinen Geschmack traf, zumindest der Konzertbesuch nicht umsonst sein würde. Im Saal angekommen, sicherte ich mir einen Platz auf der Empore, von dem ich einen guten Blick in die Menge und auf die Bühne hatte.
Mit über einer halben Stunde Verspätung begannen die Mannen von Maroon ihren Auftritt. Die Musik die sie spielten war meiner Meinung nach eine Mischung aus Death Metal und amerikanischen Hardcore, zumindest gab es Anleihen in diese Richtung. Was die fünf ablieferten, waren harte Rhythmen und eine Menge Spielspaß, der auch auf das Publikum übersprang. In den ersten Reihen wippten die Köpfe zum Klang der Instrumente, während der Sänger immerfort einen Springbrunnen mimte und die Fans, vor allem aber die Bandkollegen, mit Wasser bespritze, dass er in seiner Mundhöhle sammelte. Ferkel!

Samael
Samael



Danach folgten die Schweizer Samael, mit denen unter anderem meine 'Metalkarriere' startete. Umso mehr war ich enttäuscht, dass sie eigentlich nur neue Sachen spielten. Gut, es wäre etwas vermessen gewesen, die musikalische Laufbahn der Band bloß auf die ersten beiden Alben zu beschränken, aber mir gefallen halt nur diese zwei und somit konnte ich mit den neuen elektrischen Klängen weit weniger anfangen. Gerade einmal 'Baphomet's Throne' erkannte ich von früher wieder, vielleicht noch 'Jupiterian Vibes', aber das war es dann auch schon. Die Menge war auch dementsprechend verhalten, was aber auch am Auftreten der Band selbst liegen konnte: Raus auf die Bühne, ein Lied nach dem anderen abspielen/-spulen, runter von der Bühne. Keine Zwischenansagen, kühle Beleuchtung (Fotos) und kalte Klänge und vor allem auch keine Zugabe! Nach dem letzten Lied verschwand Samael und ward nicht mehr gesehen.

Wie es besser geht zeigten dann Obituary. Ich hatte vor Jahren mal in ein paar Alben gehört (unter anderem ' World Demise'), aber konnte denen nicht viel abgewinnen. Wenn es bei mir zu den Zeiten Death Metal sein sollte, dann eher Cannibal Corpse, Sinister oder Morgoth. Demzufolge ging ich ohne große Erwartungen an die Musik, hoffte auf ein wenig Unterhaltung und ein wenig Death Metal. Umso mehr erstaunten mich die Amerikaner, denn das Gespielte war durchaus hörenswert. Zwar erkannte ich kein Stück und ließ mich immerzu von der darauf folgenden Melodie überraschen, aber die Gruppe überzeugte durch ihr Spiel und die Show. Vor allem hatten Obituary aber auch die Fans voll im Griff, denn der Saal, und damit meine ich nicht nur die ersten drei Reihen, war ein einziges Meer aus Haaren. Gleich der Gicht an der Küste wirbelten unablässig Haarfontänen aus der Masse, was wiederum die Musiker immer mehr anspornte, noch einen Zahn zuzulegen. Besondere Erwähnung möchte ich hier dem Schlagzeuger zu Teil kommen lassen, der wirklich ordentlich die Felle malträtierte und ob das nicht schon genug wäre, dann kurz vor Ende in einer der mehreren kurzen Pausen, wenn einige Musiker sich erholten (allen voran natürlich der Sänger), ein langes und überzeugendes Schlagzeugsolo hinlegte.
So spielten sich Obituary mit mehr als einer Stunde Programm in die Herzen aller Angereisten und überzeugten auf voller Linie; auch mich. Kaufen werde ich mir trotzdem nichts von ihnen, aber sie werden mir als gute Death Metal Live-Band in Erinnerung bleiben. Eins bleibt aber noch zu erwähnen, und zwar der Bekleidungsknigge. Wie mein weibliches Geleit in ihrer Funktion als Modeikone sofort erkannte (noch bevor ein Takt gespielt wurde), war die Kleidung der Band etwas zwiespältig. Zum einen waren sie hüftaufwärts wahre Metaller mit langen Haaren, wilden Bärten, bösen Metal-Shirts und grimmigen Gesichtern. Allerdings Richtung Füße glichen sie eher einem Durchschnittsamerikaner beim abendlichen Barbecue: kurze Hosen, ungebräunte Beine, weiße Socken und Sportschuhe. Nun ja, das soll ihnen hier mal verziehen sein.

So denn war auch dieses Konzert zu Ende und es galt die Heimreise anzutreten. Auf dem Weg durch den üblichen Konzert-nach-Hause-fahr-Nebel ließ ich den Abend noch einmal Revue passieren und kam zu dem Schluss, dass es sich doch gelohnt hatte. Maroon waren ganz ordentlich, Samael hatte mich zwar enttäuscht aber ich hatte die Erwartungen auch nicht zu hoch gesteckt und Obituary überraschten, womit hatte sich die Fahrt gelohnt.
Allerdings möchte ich nur allzu gern wissen, wie der Abend mit Shining verlaufen wäre...

Wehrmut am 20.03.2006




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