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Kleine Morde unter Freunden

Open the Gates of Hell Tour

Mystic Circle, Midwinter, Obscurity

Ort: Wuppertal / Die Börse
Datum: 21.11.2004


Man mag es kaum für möglich halten, aber selbst in einer Stadt wie Wuppertal sollte einmal ein Metal Konzert stattfinden, und dazu sogar noch mit namhaften Bands. Also stieg ich am 21. November in mein Auto und fuhr einige Meter weit (war ja kalt draußen) zur 'Börse' in der Stadt, wo an diesem Abend Mystic Circle, Midwinter und Obscurity auftreten sollten. Der Konzertbeginn war mit 19.00 Uhr ausgeschrieben (war ein Sonntag, so daß man etwas eher anfangen und aufhören wollte), so daß ich wie üblich eine halbe Stunde eher da war, um den Konzertsaal zu erkunden und gute Plätze zu sichern. Einen guten Platz hatte ich dann auch, allerdings vor der Tür. Denn der Saal wurde erst um sieben geöffnet, wodurch ich die Zeit mit Warten überbrücken mußte. Danach wurden mir acht Euro abgenommen und ich betrat den Saal, welcher nicht sehr groß war. Zu der Zeit befürchtete ich noch, daß es rappelvoll werden könnte, was sich jedoch als Trugschluß erweisen sollte.

Den Auftakt besorgte die lokale Gruppe Obscurity, welche einen guten und soliden Auftritt darbot. Die Band hatte Spielspaß und das merkte man ihr und der Performance auch an. Diese Atmosphäre übertrug sich auch auf fünf Leute, also zirka zwanzig Prozent des Publikums, welche arg mit dem Kopf wackelten. So richtig voll wollte es nicht werden und ob die magische (finanzielle) Schallgrenze von 50 Besuchern erreicht wurde, weiß ich nicht. Insgesamt konnte ich diese 50 Leute zwar ausmachen, dazu zählten jedoch auch Angestellte, andere Bandmitglieder, Anhängsel und Konsorten.

Graf Beelzebub von Mystic Circle
Graf Beelzebub von Mystic Circle



Jedenfalls animierte mich der Auftritt den Merchandisingstand zu besuchen, bei dem Tonträger und Bekleidung der drei am Abend spielenden Bands feilgeboten wurde. Dann spielten auch schon Midwinter auf bzw. probten erstmal, da wohl vor dem Konzert wenig Zeit war. Nach einer Weile spielte die Band, die auch auf dem dritten Vönger Sampler 'Durch gleißende Welten' vertreten ist, eine gute Runde Black Metal mit Keyboards. Besonders gefiel mir hier der Keyboarder, der immer im Takt mitwippte. Durch seine große Mähne erinnerte er mich irgendwie an Samson aus der Sesamstraße. Auch hier war man wieder mit Spaß an der Sache dabei, was sich auch auf die paar Leute übertrug, die da waren. Danach ging es dann wieder zum Verkaufsstand, um eine CD von Midwinter zu kaufen und die 'Bergisch Land' von Obscurity, schon des gleichnamigen Liedes wegen.

Danach traten Mystic Circle auf. Die letzten Stücke die ich von dieser Band gehört hatte, waren von der 'Morgenröte' und 'Götterdämmerung' und deshalb erwartete ich jetzt hier ein paar Keyboarder und Frauen und so. Na jedenfalls kamen dann ein Schlagzeuger, ein Gitarrist und Graf Beelzebub am Baß, das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Dann konnte ich immerhin noch auf ein paar melodisch Black Metal Stücke hoffen. Aber auch dazu kam es nicht. Das Ganze war ziemlich räudig, zuweilen auch eher Thrash als Black Metal. Und das Gebolze war so heftig, das eine mittelgroße Box, die auf den großen Boxen stand, herunterfiel. Gut, das kann passieren, aber NICHT WENN ICH DANEBEN STEHE! Wäre die Box zur anderen Seite abgeglitten, hätte sie mich wahrscheinlich erschlagen, da ich für Fotoaufnahmen neben dem Lautsprecher hockte. Zumindest wäre es aber ein würdiger Tod für einen Metaller: Erschlagen vom Lautsprecher auf einem Konzert. Aber bitte nicht bei Mystic Circle.

Jedenfalls brauchte auch die Menge ein wenig Zeit, um sich dem Sound anzupassen, da erst gegen Ende Stimmung aufkam, als auch ältere Stücke gespielt wurden. Teilweise kamen auch die melodischen Parts von Band. Wie alle Bands am Abend gaben auch Mystic Circle keine Zugabe, da sich bei der Menge an Publikum keiner erbarmen wollte und nach Mehr rief. Und als ob jemand nach dem letzten Ton den Startschuß gab, waren plötzlich alle weg aus dem Saal und so ging ich dann halt auch.

Wehrmut am 05.06.2005




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