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Viking Clash Tour

Viking Clash Tour

Thyrfing, Primordial, Shadowbreed

Ort: Leipzig / Hellraiser
Datum: 22.04.2000


Nur durch Zufall wurden man auf dieses Veranstaltung aufmerksam da die Promotion, sagen wir mal, bescheiden und direkt proportional zur Zuschauer Zahl war, dazu spÀter mehr.
Bevor wir uns jedoch ins ferne Engelsdorf aufmachten trafen wir uns schon vorher um auf dieses Ereignis anzustossen. Nachdem wir uns also alle zusammengefunden hatten, mein Kumpel sogar im edlen Kettenhemd,welches ihm spÀter zum VerhÀngnis werden sollte, machten wir uns auf den steinigen Weg in den Hellraiser.

Dort angekommen konstatierten wir erst mal, dass es zwar noch relativ frĂŒh am Abend war, jedoch trotzdem unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige Fans erst eingetroffen waren und so schwante mir nichts gutes (siehe erster Satz). Nachdem die letzten Bier und Met VorrĂ€te gelehrt worden waren begaben wir uns dann auch hinein, freilich nicht ohne vorher eine kostenlose Sampler CD abgefasst zu haben. Drinnen erwartete uns Tristesse, da die 100 Mann die es vielleicht waren in einer Lokation in die 800 reinpassen doch etwas verloren wirkten.Wenigstens waren die Merchandise StĂ€nde, 2 an der Zahl in Ordnung, so dass auch noch einige rare TontrĂ€ger erstanden werden konnten.
Gegen 21:30 ging es dann auch endlich los. Zuerst erstĂŒrmten Shadowbreed die BĂŒhne und legten auch gleich ungestĂŒm los. Ausgestattet mit ordentlichen Sound vermochten sie es mit ihrem Black Viking Metal auch einige Anwesende zum bangen zu animieren. Da ich Shadowbreed zum ersten Mal genoß vermag ich nicht zu sagen wie sie sonst klingen, ich fands ein wenig öde, auch wenn ich mich schon mal vorbereitend warm bangte, zumal die Pausen zwischen den Songs doch ein wenig lang waren. Nach einer halben Stunde war es dann ĂŒberstanden und man begab sich wieder ins Freie um die gestressten Lungen noch einwenig mit Luft zu fĂŒllen.

Thyrfing
Thyrfing



Alles wirklich alles hatte nun mit Primordial gerechnet, aber es sollte anders kommen. Soweit ich es verstanden hab hatte der SĂ€nger von Thyrfing eine ErkĂ€ltung und Thyrfing auch noch ein Besetzungsproblem wie manche eventuell auf den Fotos erkennen..., wie auch immer als nĂ€chste spielten also Thyrfing und auf Grund der angesprochenen Probleme auch nur 5 Songs. Dies war zwar außerordentlich schade, tat jedoch der Stimmung keinen großen Abbruch und so wurden sie denn auch abgefeiert, die 5 Songs. Das Thyrfing göttlich sind war sowieso schon vorher klar und so wurde man auch nicht enttĂ€uscht und konnte am Ende des 'Sets' gar vereinzelte Zugaberufe vernehmen.
Als letzte Band des Abends also die Iren von Primordial. Das Auditorium hatte sich d zu diesen Zeitpunkt weiter gelichtet, so dass vielleicht noch 50 Personnen ausharrten, in Erwartung der Dinge die da kommen mögen. Primordial enterten dann also die BĂŒhne angefĂŒhrt von ihrem charismatischen SĂ€nger Alan. Ich muß zugeben, dass ich die Band seit ihrem göttlichen Debut 'Imrama' einwe nig aus den Augen verloren habe, war also umso mehr gespannt und wurde nicht enttĂ€uscht. HauptsĂ€chlich wurde Material des letzten und des neuen Albums dargeboten (A Journeys End, Spirit The Earth Aflame) doch zu meiner Freude wurde auch 2 Songs von Imrama gespielt. Der Sound war druckvoll, das Songmaterial sowieso ĂŒber jeden Zweifel erhaben, Alan machte trotz mageren Zuspruchs eine prima Show, kurz und gut Primordial sind einfach genial (keine Widerrede). Das ich mir dann natĂŒrlich 'A Journeys End' und 'Spirit the Earth Aflame' sofort zulegte, zweite, höchstpersönlich von Alan als Promo, versteht sich von selbst.

Dann war es auch schon vorbei mit lustig und richtig da war ja noch die Sache mit dem Kettenhemd. Als das Konzert zu Ende war so gegen 0:45 glaube ich, fuhren völlig ĂŒberraschenderweise weder Bus noch Bahn. Also machten wir uns zu Fuß auf gen Heimat beziehungsweise zum Bahnhof. Tja, richtig vermutet so ein Kettenhemd kann auf die Dauer von 7 km, die in einer Stunde bewĂ€ltigt werden mĂŒssen, sonst wĂ€re der nĂ€chste Bus auch weg gewesen, unangenehm schwer werden. Noch Fragen?

Fazit.: Ein denkwĂŒrdiger Abend mit krĂ€ftezehrenden Schluß.

Kardarak am 04.06.2005




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