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'Nepper - Schlepper - Bauernfänger' oder 'Wie der Metal zugrunde gerichtet wird!'

Far from the Sun Tour

Amorphis, Lacrimas Profundere

Ort: Glauchau / Alte Spinnerei
Datum: 31.10.2003


Am 31. Oktober 2003, Halloween, kamen Amorphis nebst Anhang nach Sachsen, um dort ein wenig zu musizieren. Trotz des überteuerten Ticketpreises von 19 Neumark ließ ich es mir nicht nehmen, die knapp 30km nach Glauchau zu fahren, um die Heroen aus vergangenen Tagen zu begutachten. Nachdem ich meinen Vlötsa betrat und alles verstellt vorfand (verleiht nie das Auto an Frauen!), fuhr ich gegen 20.15 Uhr zum Veranstaltungsort, denn der Beginn war auf neun Uhr festgesetzt. Nach einigen Umwegen (Autobahnabfahrt war gesperrt und die ausgewiesene Zufahrtsstraße wegen Bauarbeiten auch) und einer kurzen Parkplatzsuche kam ich dann in der Alten Spinnerei an und war von dem Interieur zuerst angenehm überrascht. Die innere Saalstruktur war gut durchdacht; so befindet sich zum Beispiel der Eingang nicht wie mancherorts direkt neben der Bühne. Zudem gab es eine lange Bar und mehrere kleinere inklusive viel Platz mit Stühlen zum 'chillen'. Oben erstreckte sich eine weitere Etage mit Bar, Billard und genügend Aussichtspunkten auf die Bühne. Nachdem ich mir einen geeignete Fotoposition gesucht hatte, begann um 21.15 Uhr die einzige Vorband Lacrimas Profundere ihr Spiel.

Lacrimas Profundere versuchen ihr bestes
Lacrimas Profundere versuchen ihr bestes



Nun ja, ich nenne es mal Metal-Rock was sie da darboten. Nicht sonderlich hart aber auch zum Teil mit tiefer Stimme wurde Material aufgetischt, welches die wenigen Zuhörer auf der Tanzfläche nur mäßig begeisterte. Es gab zwar manche lichte Momente, in denen auch gute Rhythmen zu erhaschen waren. Meistens war handelte es sich jedoch nur um Durchschnittsware, zumindest für meine Ohren. Zudem war das Schlagzeug zu dominant, so dass die Gitarren teilweise untergingen und das Keyboard hörte man zwar, ließ jedoch keine Melodie erkennen. Nach 30 Minuten und einer halben Flasche Rotweins seitens des Sängers war der Auftritt dann vorüber. Danach wurde das Lacrimas-Equipment durch ein Fenster neben der Bühne entfernt und hätte ich nicht gewusst dass es die Bandmitglieder waren, die dies taten, hätte man glauben können, es handele sich um Staatsbürger aus dem befreundeten Nachbarländern die sich da bedienten.

Aber nun Schluss mit den Vorurteilen, 22.15 Uhr kamen Amorphis unter Beifall auf die Bühne. Nach einem ersten alten Song als Einstieg folgten eigentlich nur noch Sachen der neueren Werke, mit der Ausnahme eines Titels von 'The Karelian Isthmus'. Dann endlich 'The Castaway' von 'Tales from the Thousand Lakes'. Nun konnte auch das Publikum mitfeiern, denn bei den aktuelleren Sachen herrschte keine allzu große Stimmung, jedenfalls nicht mehr ab Reihe drei. Der Sound war in Ordnung und die Zuhörerschaft aus den hinteren Saalbereichen füllte nun auch das Gebiet vor der Bühne. Meinem Empfinden nach spielten Amorphis etwas lustlos, vielleicht lag es an der langen Tourzeit oder weil das neue Material nicht so gut ankam. Jedenfalls schien es mir alles ein wenig zu abgespult. Gegen Ende spielten sie noch 'On Rich and Poor' und 'My Kantele' vom dritten Album 'Elegy' und Pasi Koskinen (vocals) forderte zum kollektiven Kuscheln respektive Feuerzeuge hochhalten auf.
Die neueren Lieder schluckte ich mit einem kräftigen Schwall von Apfelsaft runter und dass in der Zugabe noch 'Black Winter Day' gespielt wurde, konnte auch nicht dafür entschädigen, dass das Konzert in summa ein Reinfall war. Wie kann man 23.30 Uhr schon ein Konzert mit Amorphis beenden!? Da haben manch andere Musikaufführungen erst angefangen...
Noch einmal zur Erinnerung: 19 Euro für eine Vorgruppe und einen Hauptact. Wenn ich meine Eintrittskarten der letzten Jahre mal durchgehe: No Mercy Festival II (Immortal, Cannibal Corpse, Obituary, Marduk, Angel Corpse) 38DM (=19 Euro!), Party San 2003 (3 Tage) für 30 Euro, Gods of Darkness (Cradle of Filth, Dissection, In Flames, Dimmu Borgir) 30 DM usw.usf.

Diese Preissteigerung ist nicht mehr auszuhalten und ich für meinen Teil werde daraus Konsequenzen ziehen und solch überteuerten Veranstaltungen fernbleiben, auch wenn die Bands ein Erscheinen rechfertigen würden. Wenn die Musikindustrie (wer hier nun auch immer: Labels, Bands, Veranstalter) auf diesem Wege ihre gesunkene Einnahmen aus Plattenverkäufen rückfinanzieren will, dann sehe ich sprichwörtlich schwarz für den Metal.

Wehrmut am 05.06.2005




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