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'Ehre wem Ehre gebührt' oder 'Who Cares?'

Benefizkonzert für Pfeiler

Die Apokalyptischen Reiter, Disaster K.F.W., Smirnoff, Elysæon, Mourning Ends, Purgatory, Viu Drakh

Ort: Weimar / Volkshaus
Datum: 17.11.2001


Es begab sich zu einer Zeit, in der allmählich die Anzahl der Konzerte wieder zunahm und das Sommerloch überwunden schien. Allerdings war es auch zu dieser Tage nicht einfach, etwas nach seinem Geschmack zu finden, das auch andere Musikgenossen zur Mitfahrt motiviert. Um so mehr erfreute es mich, wenigstens ein Konzertevent der Thüringer Lokalmatadoren zu entdecken, so daß das Jahr noch gerettet werden konnte.
Allerdings war es so gesehen kein Gig der Freude, sondern es wurde im Gedenken an den Tod von Pfeiler ein Benefizkonzert zugunsten seiner Familie zelebriert. Da er ein Bandmitglied von Disaster Klassischer Friedhof Weimar war, kamen auch zahlreiche Gruppen der Region, um ihm den letzten Tribut zu zollen.

Also packten wir (Christ und ich) alle verfügbaren Speisereste zusammen, bestiegen den Vlötsa und kamen komischerweise ohne uns in Weimar zu verfahren fast pünktlich am Ort des Geschehens an. Wie üblich in dieser Lokalität war die erste Band, Smirnoff schon fast fertig und in den letzten Zügen ihrer musikalischen Darbietung. Aus diesem Grund ließen wir sie im wahrsten Sinne links liegen und begaben uns nach rechts zum Merchandisestand. Allerdings konnten wir nichts Neues entdecken bzw. waren die interessanten Sachen schon beim ansässigen Metalladen bestellt.
Wie dem auch sei, als nächsten kamen Elysæon, die wie immer als Anheizer fungierten. Aber ob ihrer keyboardlastigen Musik, der noch wenigen Konzertgäste oder wegen mangelndem Interesses, jedenfalls wollte keiner so recht 'mitschunkeln'. Zumindest sollte der Gitarrist später noch eine Rolle spielen. Selbst der Versuch, einen Song Pfeiler widmen oder zumindest die Menge kurz an den Sinn des Konzertes zu erinnern, schlug fehl.

Mourning Ends
Mourning Ends


Mourning Ends hatten da schon mehr Glück, besaßen sie immerhin auch etwas fürs Auge (siehe Foto). Mit ihrer Mischung aus Metal und etwas Mittelalter á la Menhir und Co. und ihrem energischem Auftreten wurde die Menge langsam etwas enthusiastischer und das Fest konnte beginnen.
Während Purgatory und Viu Drakh auftraten, beschlossen wir, uns zu stärken, denn weder die Musik noch unser leerer Magen behagte uns. Außerdem haben wir sie schon oft genug nicht gesehen, dann kam es auf das eine Mal auch nicht mehr an.
Mit Disaster K.F.W. erschienen die eigentlich Akteure des Abends. Zuerst bedankten sie sich bei allen und legten dann aber sofort los, getreu dem Motto ihrer CD 'Därme fressen'. Und so knüppelte sich Skel auch die Seele und sein Leikeim aus dem Leib, bis der Arzt kam! Dieser erschien dann auch in Gestalt von Pfeilers Bruder, der dessen bis dahin unbenutzte Gitarre nahm und einige Lieder begleitete. Soweit ich das verstanden habe, wird er wohl Pfeilers Platz einnehmen.

Zu guter Letzt kamen jene, die bei so einer Feier nicht fehlen durften: Die Apokalyptischen Reiter! Nach einem recht theatralischen Auftritt, bei dem alle durch eine große Pendeluhr heraustraten, der erste Schreck. Plötzlich stand da der Gitarrist von Elysæon und spielte die Parts von Volkmar. Wie wir später erfuhren, ist Eumel zur Zeit des Konzertes etwas angeschlagen gewesen, so daß er keine Gitarre spielen konnte und sich somit nur auf seinen Gesang konzentriert hat. Und noch etwas: Über die Bühne fliegen! Wie ein an den Eiern gepackter Ochse sprang er von einer Ecke in die andere und mit seiner roten Schlafanzughose sah er ein wenig wie Rumpelstieltzchen aus. Tja, zum Auftritt an sich gibt es nicht viel neues zu sagen, das Übliche eben. Eine wilde Party mit massenhaft Stagedivern und wildestem Ggeschubse, nochmal 'Dschinghis Khan' (unterstützt durch Skel) und jeder Menge musikalischer Schabernack!
So gegen 2.00 Uhr waren auch die besten Musiker erschöpft, so daß wir getrost den Heimweg antreten durften.

Wehrmut am 20.05.2004




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