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Shadows over Zeche Carl

Diabolis Interium Tour

Occult, Ragnarok, Tidfall, Dark Funeral

Ort: Essen / Zeche Carl
Datum: 11.02.2002


Auch um dem Wahnsinn des rheinländischen Karnevals zu entgehen, fuhr ich (Deadleft) am Rosenmontag des Jahres 2002 nach Essen in die Zeche Carl, um mich an gänzlich unlustiger Musik zu berauschen. Unterstützt von einigen kleineren Bands sollten nämlich Dark Funeral aus Schweden an diesem Abend für Unterhaltung sorgen.
Am Eingang zur Zeche stellte ich mit Verwunderung fest, daß der sonst sehr gut gefüllt Parkplatz nur mit einem Dutzend Autos belegt war. Im Innern angekommen, zählte ich dann auch gerade mal 50 Leute, die den Weg in die Zeche gefunden hatten.
Als erste Band spielten die Holländer von Occult, deren Material zweifellos im Thrash Metal anzusiedeln war. Die Band versprühte jede Menge Energie und bereitete einigen sichtlich Spaß.
Nach ca. 40 Minuten machten Occult aber für Raganrok aus Norwegen Platz. Das erste Album hatte ich in alles andere als guter Erinnerung und mein Gedächtnis hat mich in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht: holpernder Black Metal ohne Ideen, ohne Gefühl und voller Klischees. Gelangweilt stopfte ich mir wieder meine Ohrenstöpsel in die Ohren.
Die Landsmänner von Tidfall agierten da schon etwas besser. Die Songs waren eingängig und dennoch leidlich variabel. Das Keyboard spielte zwar, wenn auch kaum hörbar, meist nur brav die Riffs der Gitarren mit, sorgten damit aber für einen etwas fülligeren Sound. Gegen Ende spielte der Mann an den Tasten noch ein pseudomodernes Bumm-Tschak-Techno-Intro, das für betretene Gesichter bei allen Anwesenden führte. Die Musik von Tidfall war nicht anstrengend und ließ sich so nebenbei ganz gut ertragen.
In der Umbaupause wurden dann handkopierte Zettel herumgereicht, aus denen hervorging, daß Dark Funeral in Essen vom ortsansässigen Tourmanager der Geldresereven beraubt wurden. Aufgrund der geringen Tageseinnahmen konnte dann der zweite Bus nicht mehr bezahlt werden, weshalb Occult und Raganrok an diesem Abend das letzte Mal als Support auftreten konnten. Über die Legacy-Webseite (www.legacy666.de) veröffentlichte dann der erwähnte Tourmanager eine Gegendarstellung, wonach er völlig unschuldig sei und das Mismanagement der Band sowie die geringe Besucherresonanz für die finanziellen Probleme der Tour verantwortlich seien. Diese Statement wurde dann später wieder zurück gezogen.
Den Auftritt von Dark Funeral kann ich rückblickend nur als grandios bezeichnen. Mit einer perfekten Mischung aus altem und neuen Material und mit unglaublicher Spielfreude zauberten die Schweden eine höllische Atmosphäre in die Zeche Carl. Als Caligula noch einmal den Tournmanager ansprach und einer der Konzertbesucher 'Kill him!' forderte, konterte Caligula mit einer musikalischen Widmung: 'Hail Murder' von 'Diabolis Interium'. Der Refrain des Songs wurde gemeinschaftlich mitgegröhlt.
'Open the Gates' und vor allem 'My Dark Desires', einem der besten Songs dieser Band, brachte die Menge regelrecht zum Ausflippen. Doch auch die aktuellen Songs, deren Geschwindigkeit und Variabilität dem Schlagzeuger alles abverlangte, wurden mit Jubel und Headbanging honoriert.
Die Musik von Dark Funeral, die vermutlich bislang beste Synthese aus Melodie und Agressivität, ist für Live-Auftritte scheinbar bestens geeignet. Dieser Auftritt war von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd und ich verzichtete während dieser Zeit sogar auf meinen Gehörschutz.
Derart beglückt trat ich dann auch alsbald die Heimreise an, selbstverständlich mit den Klängen von 'My Dark Desires'...

Deadleft am 05.06.2005




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