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Die Schlamm-Party

Party.San Open Air XVI

Ketzer, Merrimack, Devourment, Monstrosity, The Devil’s Blood, Watain, Onheil, Milking the Goatmachine, Lividity, Suicidal Angels, Origin, Ofermod, Demonical, The Crown, Asphyx, Dying Fetus, Sarke, Autopsy, Under That Spellm Tribulation, Ghost Brigade, Desaster, Varg, Månegarm, Necrophagist, Auro Noir, Napalm Death, Suffocation, Lock Up, Cannibal Corpse

Ort: Bad Berka / Flugplatzwiese
Datum: 12.08.2010 bis 14.08.2010


Nachdem ich beim Party.San-Festival letztes Jahr den Mix aus überwiegend durchschnittlicher Musik und Zeltplatzatmosphäre sehr entspannend fand, gab es auch dieses Jahr keine wichtigen Gründe, sich das Treiben entgehen zu lassen. Außerdem war im Vorfeld jede Menge Regenwetter angesagt worden, wovon ich mir eine Extraportion Alltagsflucht versprach.


Mittwoch
Am ersten Tag herrschte noch eitel Sonnenschein, sowohl am Himmel als auch im Zeltlager selbst. Kurz nach meiner Ankunft hatte ich voller Vorfreude meine Eintrittskarte gegen das schöne blaue Bändchen eingetauscht. Wie sich später herausstellen sollte, war das ziemlich dämlich. Anscheinend war auf der Veranstalterliste vermerkt, daß ich - vermutlich wegen meiner enormen Verdienste um die Heavy-Metal-Subkultur - gar kein Ticket benötige. Diese unfreiwillige Spende hatte aber den schönen Nebeneffekt, daß ich zusammen mit dem Bändchen der Dusch-und-WC-Flatrate und dem für die Presseakkreditierung ein buntes Farbenspiel am linken Armegelenk trug.


Donnerstag
Fast schon traditionsgemäß wurde mein erstes Party.San-Frühstück aus mitgebrachten Äpfeln und Möhren hämisch kommentiert. Auch die Tatsache, daß ich morgens die Dusche ausprobiert habe, wurde nicht zu meinem Vorteil ausgelegt. Immerhin habe ich in der Herrendusche eine sturzbetrunkene Französin getroffen, die allen Anwesenden mit heiserer Stimme das Versprechen abnahm, sich keinen Deut um sie zu kümmern. Bei ihrem Zustand ist das niemandem wirklich schwer gefallen.

An diesem ersten regulären Festivaltag hatten Ketzer die Ehre, den musikalischen Reigen zu eröffnen. Geboten wurde Thrash Metal mit ein paar Black Metal-Anleihen und für den Auftakt fand ich das recht anständig. Danach wurden bei Merrimack die Thrash Metal-Anleihen und in großen Teilen auch der musikalische Anstand weggelassen. Zumindest habe ich nichts Originelles oder sonstwie Herausragendes hören können. Devourment haben mir im Anschluß wesentlich mehr Spaß gemacht. Nicht, daß mich Death Metal mit einer ordentlich Portion Grind per se vom Hocker hauen würde, aber das Ringelreihen der Fans vor der Bühne ist bei solchen Bands immer wieder lustig anzuschauen. Die Luft wurde jedenfalls fein säuberlich und im Takt der Musik zerhackt.
Das erste Highlight an diesem Tag waren dann die Death-Metal-Veteranen Monstrosity aus Florida. Auch wenn sie nicht zu den ganz Großen zählen, die Band strahlte bei ihrem Auftritt sehr viel Souveränität und Erfahrenheit aus. Mein Geschmack verfehlen sie zwar um einige Meilen aber das Publikum wußte die Leistung sehr zu schätzen.

Die Musik von The Devil’s Blood, der vorletzten Band des Abends, wurde im Programmheft als 'okkulter Psychedelic Rock' bezeichnet. Da ich schon im vergangenen Jahr mit Solstafir eine musikalisch ungewöhnliche Band auf dem Party.San entdeckt hatte, war auch dieses Jahr meine Hoffnung auf ein weiteres Kleinod groß. Diese Hoffnung wurde jedoch weitgehend enttäuscht. Gespielt wurde lahmer Blues Rock mit leicht psychedelischem Einschlag und in weiten Teilen grauenvollem Frauengesang. Aus dieser Mischung könnte wirklich etwas Interessantes entstehen; in der gegenwärtigen Form ist sie aber verzichtbar.
Zu guter Letzt waren Watain an der Reihe. Vor dem Auftritt wurde noch allerhand Deko-Firlefanz auf die Bühne geschleppt, darunter überdimensionale Dreizack-Ständer, mehrere Kerzen-Halter, Feuerschalen und okkult beschmierte Wandteppiche. Zusammen mit den Kerzen und sonstigen Feuerspielchen sah das dann zwar hübsch gespenstig aus aber gerade im Black Metal wird nach meinem Geschmack oft einfach zu viel Kleister verwendet. Die Musik war meines Erachtens für einen Headliner nicht der Rede wert. Die Songs sind meist solide, einige Riffs besitzen gar so etwas wie Wiedererkennungswert. Wohlwollend könnte man Watains Stil vielleicht als eine anachronistische Hommage an die engere Definition von Black Metal beschreiben. Letztlich ist es aber genau diese Art von Stillstand und souveräner Mittelmäßigkeit, die dieses Genre uninteressant macht.

Im übrigen hatte die Wettervorhersage für diesen Tag Recht behalten - gegen Abend konnten eigentlich nur noch Gummistiefel wirklich verhindern, daß die Füße beim Spaziergang übers Gelände vom Schlamm braun eingefärbt wurden. Aber richtig amüsant würde es erst am Freitag.


Freitag
Der Tag begann so wie der vorherige aufgehört hatte - regnerisch. Inzwischen hatte sich die satt-grüne Wiese vom Vortag auch in eine bräunlich schimmernde Fläche verwandelt. Immerhin wurde ich aber im Zeltlager am Beispiel der Dimple Minds eindrucksvoll in der Auffassung bestätigt, daß ich Punk mit lustig gemeinten Texten alles andere als lustig finde. Musikalisch durchaus ergiebiger war dann Onheil, die erste Band des Tages. Der Name erinnert mich zwar immer an Adolf aus den Walter Moers-Comics, den Auftritt fand ich dennoch recht unterhaltsam. Auf dem Programm stand schneller und melodiöser Black Metal, der zwar jeglicher Innovationsfähigkeit unverdächtig war, mir aber trotzdem einen schönen Start in den Festivaltag bescherte.

Gleich im Anschluß wurde es kurios. Milking the Goatmachine spielen Death/Grind mit stellenweise erstaunlich melodiösem Gitarrenspiel und einer Stimme (vom Schlagzeuger), die zwischen ultratiefem Grunzen und schweinischem Quieken pendelt. Kurios ist das Ganze weil die gesamte Band in Ziegenmasken auftritt und auch sonst mit der Ernsthaftigkeit im Heavy Metal nicht allzu viel am Hut hat. So hatte während der Show mehrmals ein Typ in Armeehose, Holzfällerhemd und Wolfsmaske seinen Auftritt als 'Erzfeind' der Ziegen. Selbiger hampelte dann fleißig über die Bühne, malträtierte eine aufblasbare Gitarre und prügelte mit ebenfalls aufblasbaren Keulen auf die Musiker ein. Lustig.
Sucidal Angels und Lividty habe ich danach ausgelassen. Im Zeltlager wurde in Anbetracht des nicht nachlassenden Regens schon eine vorzeitige Abreise in Erwägung gezogen. Letztlich konnte das nur verhindert werden, weil die Konversationen in der Reisegruppe ein neues Höchstmaß an Spritzigkeit erreichten. Unter anderem wurde in dieser Zeit das Konzept der Fleischsaftschorle geboren, für das weiterhin interessierte Investoren gesucht werden.

Desaster
Desaster



Auf dem Weg zurück zur Bühne wurde ich übrigens von einer Biene oder Wespe gestochen. Vermutlich war das die späte Rache von Kvarforth, dem ich im letzten Jahr Angst vor stechenden Insekten unterstellt hatte. Mit entgleisten Gesichtszügen infolge der Naturalanästhesie stand ich dann pünktlich für Origin wieder vor der Bühne. Von mehreren Seiten wurde mir die Band als technischer Leckerbissen empfohlen. Und in der Tat, die Musik war beeindruckend heftig und komplex. Mit welcher Geschwindigkeit und Gelassenheit vor allem der Bassist sein Instrument bearbeitete, war absolut bemerkenswert. Leider hätte man das auch mit verschlossenen Ohren genießen können, da sein Baßspiel aus dem Krawall kaum herauszuhören war.
Danach standen eigentlich Ofermod auf dem Plan, die sich aber noch auf dem Weg zum Festival befanden. Daher wurden Demonical und The Crown vorgezogen. Unabhängig davon bin ich dann erstmal zum Zelt gegangen. Auf dem Weg dahin begegnete ich einigen Spaßvögeln, die eine Tüte Mehl gefunden hatten und damit ahnungslosen Misanthropen vor den Dixi-Toiletten auflauerten. Nur meinen katzenhaften Reflexen ist es zu verdanken, daß ich einen halbherzigen aber nicht ungefährlichen Angriff vereiteln konnte.

Als nächstes schaute ich mir Ofermod an, die inzwischen eingetroffen waren und gleich zwei Bands übersprungen hatten. Der Beginn des Auftritts verlief äußerst zäh, da zu ominösen Klängen minutenlang eine Art ritueller Text verlesen wurde. Als kurze Einstimmung wäre das der Atmosphäre vielleicht zuträglich gewesen, so allerdings wirkte die Litanei aber reichlich überzogen. Auch im weiteren Verlauf hantierte im Hintergrund gelegentlich ein kuttetragender Statist mit diversen Schälchen. Fast schon erwartungsgemäß bei solcher Art Pomp hat mich die Musik völlig kalt gelassen: Blutleere Songs mit erstaunlich dünnen Riffs und einer Allerweltsstimme.

Bis zu diesem Punkt gab es am zweiten Festivaltag also nur vier bemerkenswerte Vorfälle: Die betrunkene Französin, eine Ziegen-Comedy-Band, eine unhörbare Baßgitarre und der Wespenstich. Ändern sollte sich das allerdings mit Apshyx. Vom Namen her war mir diese Band schon länger bekannt, nur gehört hatte ich sie noch nie. Bleischwerer Death Metal mit herrlich walzenden Riffs und einem starkem Hang zum Doom - das war nach der vorangegangenen Mischung aus atmosphärischem Firlefanz und überbordender Technik eine Wohltat! Erstaunlich fand ich außerdem, wie überaus sympathisch der sichtlich ergraute Sänger Martin van Drunnen rüberkam und mit welcher Inbrunst er den Songs Leben einbrüllte. Schon während des Auftritts war mir klar, daß Asphyx bei mir eine Bildungslücke darstellt, die so schnell wie möglich geschlossen gehört.
Im Anschluß war mit Sarke die letzte Black Metal-Band des Tages an der Reihe. Die Musik hatte deutlichen Thrash-Einschlag und erinnerte mich gelegentlich an Khold und Tulus. Wenig überraschend, wie ich später herausfand: Sarke, der Namensgeber der Band, spielt auch bei diesen beiden Kapellen. Hörenswert fand ich Sarke durch die Kombination aus gezügeltem Tempo, der harschen Stimme von Nocturno Culto und dem zaghaften Einsatz eines Keyboards. Auch hier werde ich im Nachgang noch einmal genauer hinhören.

Damit waren für diesen Tag nur noch zwei Bands übrig: Dying Fetus und Autopsy. Dying Fetus habe ich ignoriert und mit Autopsy konnte ich recht wenig anfangen. Vermutlich war für mich als Death-Metal-Amateur die Aufnahmekapazität an diesem Tag erreicht.


Samstag
Nach tagelangem Dauerregen sah das Festivalgelände inzwischen erbärmlich aus. Die Zufahrtswege waren für Autos nicht mehr passierbar, aus den Duschräumen quoll braunes Wasser und jeder Gang zum Festivalgelände geriet buchstäblich zum Balanceakt. Entgegen anderslautender Spekulationen, sah es hinter der Bühne nicht besser aus. Die Busse der Bands mußten teilweise einzeln mit Traktoren umhermanövriert werden. Offenbar hatten die Veranstalter zwischenzeitlich sogar erwogen, das Festival abzubrechen, unter anderem weil eine Schlammlawine aus dem nahe liegenden Wald einige Zelte unter sich begraben hatte.

Immerhin besserte sich das Wetter ein wenig und ließ am Samstag mehrere Stunden die Sonne scheinen. Wie schon am Donnerstag eröffnete mit Under That Spell erneut eine Black Metal-Band das Tagesprogramm. Besonders sympathisch fand ich die völlige Abwesenheit von okkultem Kitsch und das Auftreten von Sänger Abyss, der genreuntypisch mehrmals unverholen lächelte. Das gibt zwar Minuspunkte in der Hölle aber dafür waren die rasend-melodischen Songs sehr gut zum Wachwerden geeignet. Nicht mehr und nicht weniger.

Im Anschluß daran standen die Schweden von Tribulation auf dem Programm. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir den Auftritt wohl anschauen sollen. Die Resonanz war in jedem Fall sehr positiv. Stattdessen wollte ich meine Energie für Ghost Brigade aufsparen, die laut Beschreibung im Programmheft auch eher zu den stilistischen Ausreißern des Festivals gehören sollten. Wie schon bei The Devil's Blood führte der Ausreißversuch erneut in die falsche Richtung. Die Finnen von Ghost Brigade boten eine völlig abstruse Mischung aus Alternative Rock, melodischem Death Metal und gelegentlichen Post Rock-Einschüben. Hier und da wurde durchaus Hörenswertes geboten: Gerade die schleppenden Death Metal-Passagen und der an Solstafir erinnernde Abschluß gefielen mit recht gut. In Kombination mit furchtbar drögem Betroffenheits-Rock bzw. -Pop ergab das jedoch eine äußerst unausgegorene Mischung.
Wie bestellt stand danach wieder Geradlinigkeit auf dem Programm. Schnörkelloser Thrash Metal mit Desaster. Weil mir das zu schnell langweilig wird, habe ich dann erst bei Varg wieder richtig hingehört. Aber auch das hätte nicht unbedingt sein müssen. Wieder einmal gab es Schlachthymnen und Heldenlieder im Metal-Gewand, eingedickt mit einer Handvoll Thrash Metal-Riffs, Bonbonmelodien und eimerweise Kriegspathos. Immerhin hat Frontmann Freki intensiven Kontakt mit dem Publikum gesucht und somit für wirklich gute Stimmung gesorgt.

Stilistisch ähnlich ging es dann mit Månegarm weiter. Trotzdem habe ich hier mit ein wenig mehr Interesse zugehört. Zum einen kam eine Geige durchaus effektvoll zum Einsatz und zum anderen waren die Songs unter anderem durch den variablen Gesang um einiges vielschichtiger. Ein Fan dieser Richtung werde ich aber in absehbarer Zeit nicht mehr werden.
Ein ganzes Stück weniger Kitsch gab es dann bei Necrophagist. Wie schon bei Origin hatte mich der Auftritt dieser Band vor allem wegen des technischen Niveaus interessiert. Allerdings war auch hier im Soundbrei kaum etwas von der Raffinesse herauszuhören. Nachdem Aura Noir nicht gewartet hatten bevor ich mit Essen fertig war, waren dann Napalm Death an der Reihe. Auch diese legendäre und im diesjährigen Billing vermutlich auch dienstälteste Band kannte ich bisher nur aus Geschichtsbüchern. Anders als bei Asphyx war ich nach dem Auftritt nicht sofort überzeugt, aber Barney wie einen Derwisch über die Bühne flitzen zu sehen, war schon ein Erlebnis. Der sieht zwar aus wie ein typischer Engländer kurz bevor er sich am Sonntagmorgen das erste Bier aufmacht, aber auf der Bühne entfaltet er eine unglaubliche Präsenz.

Von Suffocation und Lock Up habe ich nicht viel mitbekommen, bei Cannibal Corpse war ich allerdings wieder ganz Ohr. Keine Death Metal-Band habe ich schon öfter live gesehen, aber zwei bis drei Songs höre ich immer wieder ausgesprochen gerne. Der Auftritt war wie gewohnt souverän, allerdings legte George Fisher eine Art von Selbstbewußtsein an den Tag, die an manchen Stellen ins Arrogante kippte. Das Publikum aufzufordern, wie er die Haare kreisen zu lassen, um gleich darauf hinzuweisen, daß jegliches Konkurrieren mit ihm sinnlos sein ('you will fail'), fand ich noch ganz amüsant. Im weiteren Verlauf zeigte das Publikum aber nicht ganz so viel Engagement wie er sich das vielleicht vorgestellt hatte, woraufhin er recht offen seine Unzufriedenheit deutlich machte. Vielleicht war ihm nicht klar, daß die meisten Leute vor der Bühne drei Tage Festival bei Dauerregen in den Knochen hatten.

Zurück im Zeltlager drehten sich die Gespräche recht schnell nur noch um die Abreise. Längst war allen klar, daß man ohne fremde Hilfe die Schlammwüste nicht würde verlassen können. Davon ungerührt hab ich mich dann aber recht schnell ins Zelt verzogen, das bisher dank vermutlich höchst giftiger Chemikalien dicht geblieben war.


Sonntag
Gegen 7 Uhr und damit keine vier Stunden nachdem ich eingeschlafen war, wurde bereits heftig an meinem Zelt gerüttelt. Ich müsse sofort aufstehen und mein Auto wegfahren, da nur diese noch die Abreise eines Teils unserer Reisegruppe verhinderte. Ganz so dringend war das aber dann doch nicht, da eigentlich erst 9 Uhr alles zusammengepackt war und der Traktor zum Abschleppen bereit stand. Vorher hatten wir bereits ein Auto mit Seilen und jeder Menge Muskelkraft durch den Schlamm gezogen. Damit waren nur noch Heiko mit seinem VW-Bus und meine japanische Reiselimousine übrig. Noch bevor der Traktor bei Heiko stand, wagte ich selbst einen Versuch. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den Zustand der Wege schon ausführlich studiert und zahllose Autos an den verschiedensten Stellen stecken bleiben sehen. Mit konsequentem Gasfuß und einer Schaltstrategie, die ich über mehrere Jahre im erzgebirgischen Winter entwickelt hatte, konnte ich ganz ohne fremde Hilfe vom Gelände fahren.

Was also bleibt vom Party.San Open Air 2010? Der Dauerregen war wirklich unglücklich und hat bei vielen aufs Gemüt gedrückt. Da konnte auch blutigster Death Metal die Stimmung nur wenig aufheitern. Vermutlich hätten die Veranstalter auch das eine oder andere noch optimieren können. Aber angesichts der Umstände verliefen die Festivaltage wie auch die Abreise erstaunlich glatt. Mein musikalisches Highlight waren dieses Jahr mit weitem Abstand Asphyx; insgesamt hätten dem Festival aber ein paar bessere Bands jenseits von Death und Thrash Metal ganz gut getan.

Deadleft am 12.09.2010




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