Krieeeeeg!!!!11 Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | Konzertberichte | Inferno Kickoff

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Spaß ist auch im kleinsten Saal

Inferno Kickoff

Obliteration, Diskord, Resonaut

Ort: Trondheim / Fru Lundgreen
Datum: 23.01.2010


Nach einer langen Nacht beim SunnO)))-Konzert und kurzen Schlaf, konnte ich die sieben stündige Zugfahrt von Oslo nach Trondheim durch das winterliche Norwegen nicht recht genießen. In Trondheim angekommen, wurden zuerst die Sachen in die Unterkunft gebracht, bevor dann gegen 21.00 Uhr das Inferno Kickoff-Konzert im Fru Lundgreen beginnen sollte. Der Club ist eine gemütliche, lang gestreckte Kellerbar, in der die Bühne strategisch ungünstig zwischen Eingang, Bar und Klo positioniert ist. So gibt es bei Konzerten kaum ein Durchkommen.

Nach einigem Warten begann dann gegen zehn Uhr das Konzert mit Resonaut, einer neuen trondheimer Gruppe, die sich dem Stoner Rock und Doom verschrieben hat. Die drei Jungs spielten dabei innerhalb einer vollen Stunde Stücke, die zum Teil auch auf ihrer ersten Demo-CD enthalten sind. Dass es der erste Auftritt war, merkte man ihnen nicht an, denn sie konnten in routinierter Weise die Musikstücke darbieten. Mit eingängigem und langsamen Schlagzeugspiel, tief brummenden Gitarren und ruhigem Schreigesang, erinnerten sie mich ein wenig an Thee Plague of Gentlemen oder Sólstafir. Am Ende kam dann noch ein fünfzehnminütiges Instrumentalstück, was den gelungen Auftritt abschloss. Nach dem Konzert gab es dann auch viele, zu Recht verteilte, Glückwünsche zum erfolgreichen Auftritt. Ich denke, von Resonaut wird man noch hören.

Obliteration
Obliteration



Nach einem kurzen Umbau kamen Diskord aus Oslo auf die 'Bühne'. Da der Schlagzeuger, genauso wie die beiden Gitarristen, auch gleichzeitig ins Mikro brüllte, erinnerte er mich wenig an Skel. Der Gesang wurde meist brüderlich unter den Musikern aufgeteilt, so dass der technische Death Metal durch die variablen Stimmen gut ergänzt wurde. Manchmal wechselte der Stil in den Grindcore-Bereich ab, was die Stimmung im 'Lundis' natürlich anhob. Die Fans im Saal hatten sichtlich ihren Spaß am Gespielten.
Vor der letzten Band gab es noch die Verlosung von zwei Inferno-Pässen, wobei die Nummern auf den Eintrittskarten entscheidend waren. Hier lässt sich wieder die Liebe der Norweger zum Bingo erkennen. Die Auswahl der Gewinner gestaltete sich recht lustig, da immer wieder Späße mit den Gästen (und umgekehrt) gemacht wurden. Leider wurde meine Nummer nicht gezogen.

Zum Schluss trat Obliteration auf, eine Gruppe aus dem norwegischen Kolbotn. Schon vom Erscheinungsbild konnte man erkennen, dass es jetzt mit Oldschool-Death Metal weitergeht. In guter 80er Jahre-Manier und mit Schmackes hat die Gruppe für sich eine Mischung gefunden, in der auch Einflüsse von Thrash, Punk und Rock eingegangen sind. Dieser schwungvolle Mix unterhielt das Publikum bis zirka ein Uhr in der Nacht. Ich verabschiedete mich schon nach einer halben Stunde, da ich noch den Nachtbus erreichen musste. Der kostete übrigens doppelt so viel wie das Resonaut-Demo. Ich hatte zumindest an diesem Abend mehr Spaß, als bei den SunnO)))-Konzerten der beiden Vortage.

Wehrmut am 31.01.2010




::: zur Galerie (24 Bilder) :::


.:: zurück :: nach oben ::.


» Lies dies! «

» Kauf mich «

» Deine Karriere «

© 1996-2012 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox