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SunnO))) durch zwei

SunnO)))-Konzert "The Grimrobe Demos"

SunnO))) (Shoshin), Void ov Voices

Ort: Oslo / Chateu Neuf
Datum: 22.01.2010


Am zweiten Tag der exklusiven SunnO)))-Auftritte in Oslo sollte es erst 22.00 Uhr mit dem Konzert anfangen. Das hieß also bis mittags ausschlafen, dann 'Frühstück' bei einer großen amerikanischen Fastfood-Kette (freies WLAN!) und anschließend ab in den Metal-Laden und ein paar CDs kaufen. Sunn trat an diesem Abend als Duo auf und zwar unter dem Namen Shoshin. Als Vorgruppe kam Void ov Voices, wo Attila Csihar alleine hinterm Mischpult steht. Das Konzert fand im Betong statt, einem Kellerkonzertsaal im gleichen Gebäude der Studentenschaft wie tags zuvor.

In dem geräumigen Saal gab es eine Bar und einen Bereich vor der Bühne, der auf beiden Seiten von einem etwas höher gelegenen Terrain mit kleinen Tischen und Stühlen flankiert war. Pünktlich mit 20 Minuten Verspätung kam dann Void ov Voices auf die Bühne und das Publikum versammelte sich etwas träge vor der Plattform. Der Tisch, auf dem sich diverse Mischpulte befanden, wurde nur spärlich beleuchtet. Der Auftritt fing mit Sprachfetzen von Sunn an, die vom Band kamen. Attila sprach daraufhin selbst ins Mikro, jedoch konnte man nicht ausmachen wann etwas live war und wann es aus der Retorte kam. Er selbst drehte dabei eifrig an den Knöpfen am Mischpult und sang fast die gleichen Texte wie am Vortag. Die Sprachfetzen waren alles ein wenig ein Gemisch von Englisch und Ungarisch. So vergingen 40 Minuten, die nur aus Gesprochenem bestanden, ohne eine Spur von Instrumenten - Doom-A-Capalla sozusagen. Es war ganz nett so etwas einmal zu hören, aber mein Bedarf ist gestillt.

SunnO)))
SunnO)))



Nach einem kurzen Umbau dauerte es wieder ewig, bis die Nebelmaschine den Saal füllen konnte und Sunn bzw. Shoshin auf die Bühne kam. In gewohnter Manier wurde an diesem Abend das 'Grimrobe Demos'-Album zelebriert. Ich konnte mich in der ersten Reihe platzieren und trotz des dürftigen Lichts und Nebels einige Bilder machen. Keine Ahnung ob dies den Sunnern nicht gefiel, jedenfalls drehte er dann während des Auftrittes die Nebelmaschine Richtung Publikum und mir ins Gesicht. Von einer auf Armlänge entfernten Nebelmaschine angepustet zu werden ist nicht sonderlich angenehm, aber ich blieb standhaft. Schließlich hatten ich und meine Kamera ja schon schlimmeres überstanden (z.B. Blutspucken). Auch die vor dem Absperrgitter sitzenden Fotografen wurden verjagt. Später dreht er die Maschine auf andere Personen, die sich zuerst freuten (Gesicht und Arme in den Nebel halten…), aber dann den ausgestoßenen Nebel mit einem Frisbee (Woher hatten sie den auf die Schnelle!?) nach Oben ablenkten. Irgendwie ist die Band da eigen und mag keine (inoffiziellen) Bilder von sich – obwohl ich ja auch einen Fotopass hatte und somit eigentlich auch eine Genehmigung der Gruppe vorliegen musste. Na jedenfalls spielten Shoshin gewohnt tief gestimmt und monoton. Dadurch stellte sich mir die Frage, warum ich eigentlich auf dem Konzert war. Wenn man die ersten zehn Minuten kennt, kenn man auch den Rest des Auftrittes, da sich musikalisch nicht viel ändert. Ein Rauschen bleibt ein Rauschen bleibt ein Rauschen, auch wenn man es einen Tick höher spielt. Interessant wäre noch gewesen, wie viel von dem Gespielten improvisiert war und wie viel auswendig vorgetragen. Es würde ja bei diesem Spieltempo niemanden auffallen, wenn man mal eine Note nicht trifft.

Mit diesen Gedanken im Kopf beschloss ich dann, mich nach einer Stunde SunnO))) auf den Rückweg zu machen. So bekam ich auch noch eine U-Bahn und musste nicht laufen, wodurch ich schon gegen 1.30 Uhr im Bett war. Das war nötig, denn am nächsten Tag ging es wieder ab 6.00 Uhr auf Reise zum nächsten Konzert.

Wehrmut am 27.01.2010




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