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Auf den Meeren der Liebe

Lifelover-Konzert

Lifelover, Geist, Fäulnis, Tavaron

Ort: Oberhausen / Helvete
Datum: 27.11.2009


Nachdem ich durch den freitäglichen Feierabendverkehr manövriert bin und einige Runden ums Karree fuhr, bis ich einen Parkplatz fand, war es auch schon 19.30 Uhr. Somit konnte ich nur den letzten beiden Stücken von Tavaron beiwohnen. Diese wurden ganz ordentlich dargeboten und der bereits mit Publikum gut befüllte Raum erwärmte sich langsam. Nach einem Umbau traten kurz nach 20 Uhr Fäulnis auf und scheinen einige Fans mitgebracht zu haben, denn die Begeisterung schwoll langsam an. Der Schreigesang des von Narben übersäten Sängers (das ist wohl jetzt in Mode) konnte überzeugen, aber trotz Zugaberufen war nach nur 30 Minuten der erste Live-Auftritt der Band vorüber. Allerdings bereute ich schon jetzt mein Kommen, da wieder ohne Unterlaß geraucht wurde im Helvete. Es ist zwar Weihnachtszeit, jedoch bei mir darf nur mein Raachermannl inklusive der Crottendorfer Weihrauchkerzen rauchen. Alles andere ist ein Frevel. Wären an dem Abend nicht Geist und Lifelover zugegen gewesen, würde ich (aufgrund des Rauchens) wie so oft das Helvete meiden. In anderen Clubs geht es auch ohne Zigaretten und die Musikbegeisterten kommen trotzdem.

Lifelover
Lifelover



Nachdem ich mir ein wenig die Beine vertreten hatte und dabei über die auf dem Boden zersprengten Gläser wanderte, erschienen Geist kurz vor halb zehn in einheitlichen Marinehemden und blaß-schmutzig geschminkt. Die Musik war natürlich nicht so akzentuiert wie von CD und einige Feinheiten gingen verloren, nichtsdestotrotz konnte die Gruppe das Publikum mit alten ('Kainsmal') sowie neuen Stücken ('Unter toten Kapitänen') überzeugen.
Während der langen Pause bis zu Lifelover wurden unter anderem Kinderlieder aus der Konserve gespielt (vielleicht in Anlehnung an die gleichen Sequenzen in den Stücken von Lifelover), bis dann gegen 23 Uhr alle Mitglieder auf der Bühne versammelt waren. Die Schweden um Frontmann () konnten auf eine große Fanbasis im Publikum zurückgreifen, wodurch auch viele der Stücke anklang fanden. Mit 'Nackskott', dem langsam gespielten 'Söndag' oder 'Dödens Landsväg' konnte die Gruppe viele Sympathien ernten. Sänger () übergab das Mikrofon für die Ansagen an B, der sich unter einer Maske versteckte. Während der Stücke gab es mitunter eine kleine Pause, bei denen im Hintergrund einige Samples liefen. Mir tropfte während der Show Kondenswasser von der Decke auf den Kopf – nachdem ich erkannt hatte, daß mich niemand mit Bier bespritzt konnte ich an dem kühlen Naß Gefallen finden, da es eine kurzzeitige Abkühlung verprach. Am Ende beorderte () alle Leute die wollten auf die Bühne, '...specially girls...', um mit ihnen das letzte vom Publikum gewünschte Stück 'M/S Salmonella' zu spielen. Nach dem Konzert waren die Mitglieder noch eine Weile im Raum und genossen sichtlich den Kontakt zum Publikum.
Für mich war der Auftritt von Lifelover eines der besten Konzerte der letzten Zeit. Die Stücke sind sehr melodiös und können live, wenn auch nicht mit allen Finessen, gut gespielt werden. Jedoch nicht alle im Anwesenden konnte die Band überzeugen.

Wehrmut am 03.12.2009




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