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Ulver - Live at Maihaugen | Konzertbericht | Vönger Musikmagazin
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Ulver - Live at Maihaugen

Ulver

Ort: Lillehammer / Maihaugsalen
Datum: 30.05.2009


Nach 15 Jahren Bühnenabstinenz gaben Ulver am 30. Mai dieses Jahres im Rahmen des Norwegischen Literaturfestivals ein Live-Konzert. Demenstprechend hoch waren natürlich auch die Erwartungen an dieses seltene Ereignis. Da das Vönger-Stammpersonal schon über Jahre und beinahe alle Alben hinweg zur Anhängerschaft der Norweger gehört, war es für uns natürlich Pflicht, nach Lillehammer zu fahren. Im Freundeskreis konnten wir durch die Ankündigung, zu einem Literaturfestival zu fahren, durchaus Eindruck schinden und uns selbst war natürlich auch klar, daß Ulver nichts von ihren ersten drei Alben spielen würden. Nachdem wir die überteuerten Eintrittskarten zu norwegischen Standardpreisen in den Händen hielten, gönnten wir uns ein paar schöne Stunden Kultur in Lillehammer und durchschritten die einzige Einkaufsstraße etwa ein Dutzend mal.

Das Theater war mit etwa 600 Besuchern vollbesetzt und offensichtlich waren nicht wenige von weit angereist. Dem Vernehmen nach zahlten einige insgesamt mehr als 1000 Euro, um diesem Auftritt beiwohnen zu können. Von unserem Platz in einer der letzten Reihen hatten wir eine gute Sicht auf das Geschehen und sahen auch ein paar andere prominente Gesichter im Auditorium. Obwohl Fotoverbot herrschte (wir hatten eine Pressegenehmigung), konnte man fast an jedem Platz das Display eines Mobiltelefons oder einer Kamera sehen. Mittlerweile gibt es natürlich auch erste Bootleg-CDs des Konzertes zu kaufen. Auf der Bühnenleinwand stand in großen Lettern 'Forgive us', was einem schon ein etwas komisches Gefühl im Magen bereitete.

Ulver
Ulver



Mit acht Minuten Verspätung schritten Ulver unter tosendem Applaus in den Saal und eröffneten das Konzert mit 'Little Blue Bird', an das sich gleich 'Rock Massif Pt.1' anschloß. Auf der Leinwand liefen dazu Szenen aus Riefenstahlfilmen und anderen Fragmenten. Beleuchtet wurde der Auftritt nur durch röhrenartige Effektleuchten, die im Takt der Musik die Farbe änderten. Auf der Bühne befanden sich neben einem Schlagzeug, Gitarren und einem Klavier nur viele Computer, die die musikalische Untermalung perfektionierten. Nach diesem furiosen und dynamischen Start kam eine Gastmusikerin, die auf einem Theremin von Moog spielte und so die Band musikalisch bei 'Funebre' unterstützte. Auch bei weiteren Stücken trat sie im Verlauf des Abends auf.
Garm, kettenrauchender Mastermind von Ulver, blieb immer öfter an seinem Rechner sitzen und nur ab und an kamen einige andere Musiker auf die Bühne, um die Gitarre oder das Klavier zu besetzen. Als viertes Stück wurde 'Let the Children Go' gespielt, bei dem im Hintergrund auf der Leinwand Jagdszenen mit Löwen und einer Zebraherde abgespielt wurden – das paßte hervorragend zur Musik und sorgte für eine stimmige Atmosphäre.

Von hier an wurde die Musik immer ruhiger und für mich langweiliger. Die energetische Musik vom Anfang wich ruhigen Ambient-Klänegn und so konnte man sich getrost zurücklehnen und die Videos anschauen. Auf der Bühne passierte nicht mehr viel, nur noch die Effektleuchten mit ihren rot-grün-blau-weißen Wechseln brachten Aufregung in das Set. Die anderen Zuhörer schien das nicht zu stören. Hätten Ulver etwas mehr von 'Blood Inside' gespielt – ich wäre wesentlich zufriedener gewesen. Das langsame Gedudel wurde mir dann aber mit der Zeit zuviel. Der letzte Titel 'Not Saved', in dessen Verlauf die Musiker nacheinander langsam die Bühne verließen, zog sich dann auch wie ein klebriger Kaugummi in die Länge. Nach einer Stunde Spielzeit und ohne Zugabe war das Konzert zu Ende. Die Zuhörer applaudierte eifrig und standen dabei noch auf (ich nicht), nur um dann am Merchandise-Stand die Tour-Shirts zu kaufen (ich auch). Mein Resümee: jede Minute Konzert hat mich mehr als einen Euro allein für die Karte geskostet und bis auf den Anfang fand ich es recht ernüchternd. Aber was macht man nicht alles als Fan.


Setlist:
01. Little Blue Bird (von 'A Quick Fix of Melancholy')
02. Rock Massif Pt.1 (von 'Svidd Neger')
03. Funebre (von 'Shadows of the Sun')
04. Let The Children Go (von 'Shadows of the Sun')
05. Everybody's Been Burned (The Byrds Cover)
06. Silence Teaches You How To Sing (von 'Silence Teaches You How To Sing')
07. Porn Piece Or The Scars Of Cold Kisses (von 'Perdition City')
08. Plates 16-17 (von 'Themes from William Blake's the Marriage of Heaven and Hell')
09. In The Red (von 'Blood Inside')
10. Like Music (von 'Shadows of the Sun')
11. Not Saved (von 'Teaching in Silence')

Wehrmut am 29.06.2009


Videos:
Ulver # Like Music
Ulver # Little Blue Bird & Rock Massif Pt. 1


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