Tod und Verderben seit MCMXCVI! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | Konzertberichte | Negura Bunget Konzert

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Elektrogitarrenschwadronie

Negura Bunget Konzert

Negura Bunget, Kathaarsys

Ort: Essen / Turock
Datum: 13.11.2008


Der Arbeitstag währte lang und voller Hast füllte ich meinen Bauch unter Druckbetankung mit dem Abendmahl, so daß ich noch rechtzeitig zum Anfang des Konzertes kommen könnte. So war ich dann auch 19.29 Uhr, eine Minute vor angekündigtem Konzertbeginn, nach flotter Fahrt in Essen im Turock angekommen. Den Club hatte ich mir größer vorgestellt, da des öfteren große Konzerte stattfinden. Mit der Empore (respektive Raucherlounge) und der Saalgröße stellte sich jedoch schnell ein Wohlfühlfaktor ein. Wie sich später jedoch herausstellte, fiel die erste Gruppe des Abends, In Element, aus. So begannen Kathaarsys aus Spanien acht Uhr ohne große Ankündigung oder Soundcheck zu spielen.

Etwas überrascht und -eilt trank ich dann mein Getränk aus, um mich vollends der Musik widmen zu können und fotografische Dienste zu leisten. Das Trio brauchte einige Zeit, um mit der schweren Kost die Menge in Stimmung zu bringen. Die Anwesenden, deren Zahl man an fünf Händen abzählen konnte, lauschten andächtig den Stücken. Diese waren sehr gitarrenlastig und schwer in eine Richtung einzuordnen. In einem Moment klang es wie (melodischer) Death Metal, nur um im nächsten Moment in Doom abzurutschen, dann minutenlange Instrumentalpassagen die von Kreischgesang abgelöst wurden, gefolgt von normalem Gesang. Dieser Tempowechsel und die damit verbreitete Atmosphäre klang am Anfang etwas fremd, aber mit fortwährender Spielzeit fand man zu der Musik. Die Spielzeit der Stücke war auch dementsprechend: Nach zwei Stücken kündigte der Sänger das dritte und letzte Lied an, da die 'Spielzeit pro Titel recht lang sei'. Recht hat er, denn auf der nach dem Auftritt gekauften Doppel-CD ist keiner kürzer als 14 Minuten. Da jedoch von den Fans eine Zugabe gefordert wurde, einigte man sich auf ein flottes Death-Cover. So endete nach 45min ein recht interessanter Auftritt, welcher mich im Nachhinein sogar mehr faszinierte als der von Negura Bunget, da ich diese schon kannte und wußte was mich erwartet.

Negura Bunget
Negura Bunget



Nach einer zirka halbstündigen Umbaupause wurde es dunkel im Saal und zu 'Ceasuri Rele' begann Negura Bunget ihren Auftritt. Danach folgten Stücke wie 'Inarborat' oder 'In-zvicnirea apusului', welche die mittlerweile auf 60 Personen starke Fangruppe in sich aufsog. Bei letzterem klang es während der Gitarrenmalträtierung so, als würde ein kalter Wind durch den Saal wehen. Am besten waren natürlich die Stücke mit hohem Folklore-Anteil, bei denen die alten Instrumente zum Einsatz kamen. Besonders das Horn und die Holzklöppelei waren die Favoriten des Publikums aber auch, als der Drummer von Secrets of the Moon als Gastschlagzeuger eine der Trommeln bedienen durfte. Die Menge, auch wenn es nicht viele waren, verbreitet eine gute Stimmung und kein Körper war zu sehen, der nicht zumindest mitwippte ob der rauschenden Gitarren oder des emotionalen Gesangs von Hupogrammos Disciple's. Nach mehr als 75 Minuten Spielzeit, die mir eher wie die Hälfte vorkam, beendete Negura Bunget den Auftritt mit Zugaben. Nicht nur ich war der Meinung, daß sie ruhig noch 1-2 Stunden hätten länger spielen können. So war es dann gegen 22.30 Uhr, als der Konzertabend ein Ende fand.

Wehrmut am 18.11.2008




::: zur Galerie (34 Bilder) :::


.:: zurück :: nach oben ::.


» Lies dies! «

» Kauf mich «

» Deine Karriere «

© 1996-2012 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox