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Akerbeltz # | Interview | Vönger Musikmagazin
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Akerbeltz


Spanien ist ein recht ungewöhnliches Herkunftsland für Black Metal. Mir würde auch keine einzige spanische Black Metal Band einfallen, wenn man mich nach einer fragen würde. So war ich doch sehr gespannt, wie sich denn spanischer Black Metal anhören würde. Und siehe da, gar nicht so übel! Nun waren dem Booklet nicht all zu viele Informationen über Akerbeltz und sein gleichnamiges Projekt zu entnehmen, also mußte flugs ein Interview her.

Akerbeltz


Turov: Erzähl uns doch mal was über die Bandgeschichte, deine Ziele und deine anderen Releases und so weiter! Für die meisten hier ist Akerbeltz nämlich etwas komplett Unbekanntes.

Akerbeltz wurde von Lilith und mir ins Leben gerufen. Das war, nachdem wir eine Band namens Enkidu aufgelöst hatten. Die hatten nämlich einen Weg eingeschlagen, den wir nicht erwartet haben. Die Musik war voller Keyboards und der Sänger begann mit seiner normalen Stimme zu singen. Also wurden die anderen gefeuert und wir begannen, von neuem, quasi aus dem Nichts, zu beginnen. Von da an spielte Lilith das Schlagzeug und ich war Gitarrist und Sänger. Nach ein paar Monaten entschied sie sich, nicht mehr weiter zu machen. Sie half mir dann, alle Instrumente alleine zu spielen, also auch die Drums. Das hat sich bis heute nicht geändert. Bei meinem ersten Demo 'Spreading the Eternal Mayhem' half Funebre, ein Freund von mir, am Bass aus. Lilith, Ishnack und Janis nahmen einige verrückte, total kranke Vocals, meist Schreie, für einen der Songs auf, bei dem es um eine schwarze Messe geht. Das Jahr darauf nahm ich 'A Wave of Darkness' auf, dieses mal komplett ohne Hilfe, außer Lilith, die einige Vocals beigesteuert hat.


Das Material auf 'A Wave of Darkness' klingt sehr rauh. Ich glaube, dass dein Einfluss auf den alten Norwegen-Stil zurückzuführen ist. Liege ich da richtig? Was hast du sonst noch für Einflüsse?

Meine Einflüsse sind natürlich die frühen norwegischen Alben, also die, die vor Euronymous' Tod veröffentlicht wurden. Aber ich glaube, dass ich eigentlich eher von der Musik der Achtziger bzw. von der der frühen Neunziger beeinflusst worden bin. Ich meine da so etwas, wie 'Persecution Mania' von Sodom, die ersten beiden Alben von Celtic Frost, die ersten drei von Bathory, 'Welcome to Hell' von Venom und viele andere. Die Aufzählung würde niemals enden... Ich meine aber deren Musik, weil ich an keine der Bands richtig glaube. Ich denke da an die Art, wie sie ihre Musik in bestimmten Momenten ihres Lebens spielten und wie sie mich mit einbezog. Ich will einfach nur 'raw metal' hören.
(Ich glaube, er meint damit, dass er damit nicht klar kommt, wohin sich die genannten Band entwickelt haben. Er verachtet sie wohl deshalb, sieht sie als Poser an. Er mag also nur die Musik. - Anm. d. Verf.)


Deine Lyrics sind recht seltsam, denn etwas über Hexen ist nicht unbedingt das Standard-Thema der Art des Black Metals, die du zu spielen pflegst. Allerdings glaube ich, dass deine Texte voll von Symbolen für alles mögliche sind, also auch die Hexe. Was willst du damit ausdrücken?

In meinem ersten Demo ging es im Allgemeinen um die ursprünglichen Kräfte der Erde, die Art, wie die Hexen ihre sexuelle Kraft nutzen, um die Kräfte der Natur aufzurufen, Satan heraufzubeschwören. Bei meiner zweiten Aufnahme wollte ich dieses Thema fortführen, aber auf eine andere Art und Weise.
Hexerei ist auch der grausamste Weg, die Kräfte der Bösen heraufzubeschwören. Deshalb habe ich Hexerei und Zauberei als mein Hauptthema für meine Texte erwählt.


Du sprichst von Satan. Was ist deine Ansicht bezüglich Satanismus? Siehst du dich als echten Satanisten?

Ich habe meine eigene Meinung über Satanismus. Ich glaube an die Kräfte des Bösen, es ist echt...man kann es fast berühren. Ich glaube ebenfalls an die Hölle. Das Böse ist so groß und mächtig, es muß irgendwo konzentriert sein. Ich glaube auch an Satan, aber nicht auf die katholisch-jüdische Art, denn für sie ist Satan nur die Ansammlung aller Gegner ihrer blöden Kirche. Es ist nur ein Name dafür. Sie respektieren die alten, heidnischen Götter nicht. Manchmal werden sie von denen auch als Dämonen bezeichnet. Ich glaube an alles, was böse ist, im Speziellen, wenn's gegen die Kirche geht. Also glaube ich an Satan, den alten Feind der Kirche.


Themenwechsel: Erzähle bitte mal was über die spanische Black Metal Szene! Gibt es dort überhaupt eine Szene?

In Spanien gibt und gab es sehr gute Bands. Aber typisch ist, dass die meisten Bands das Interesse verlieren, wenn es darum geht, etwas aufzunehmen. Einige Musiker verlassen dann die Band, so dass die Band quasi von Neuem beginnen muß. Nichtsdestotrotz gibt es hier viele wahre Anhänger des Black Metal, also solche, die mehr auf die unbekannteren Bands stehen, als die, die schon drei oder vier Platte rausgebracht haben.


Welche anderen Bands gibt es noch in Spanien, außer Akerbeltz?

Es gibt einige Bands, die es wert sind, erwähnt zu werden. Zum Beispiel Beheaded Lamb, Primigenium oder Argar. Es gibt eigentlich unzählige Bands, aber die Genannten könnten irgendwann mal groß werden. Es gab auch einige Bands, die am Anfang der Neunziger agierten, nun aber nicht mehr existieren, so wie Sacrum Sacrification, Gorthaur und Countess, die Unholy Black Metal spielten.


Ich bin mir nicht sicher, ob du echte Drums benutzt oder nicht. Ein Bekannter sagte, dass es eher wie ein Drumcomputer klingt, ich denke aber, sie sind echt. Wer hat Recht?

Ich fühle mich geehrt, mit einer Maschine verglichen zu werden. (Solche Antwort habe ich auf solche Frage auch noch nicht gehört! Find ich gut... - Anm. d. Verf. ) Ich bin aber ein echter Drummer. Ich halte nicht viel davon, zu viel Technologie im Metal zu benutzen. Echter Metal muß von echten Musikern gespielt werden.


Daran schließt sich die Frage an, ob man dich mal live sehen wird. Ich stelle mir das schwierig von, zumal du allein bist. Hast du schon mal live gespielt?

Ich habe schon live gespielt, bevor Akerbeltz gegründet wurde. Ich hab schon oft gespielt, aber ich hab es nie gemocht. Du hast Recht, als Solo-Band ist es schwierig, live zu spielen. Ich will auch nicht, dass Session Musiker die Songs spielen, die ich komponiert habe. Sie würden nicht wissen, wie sie die Musik betonen müssen, sie würden es nicht so können, wie ich es will. Wenn ich eventuell mal in einem anderen Projekt spiele, kann es sein, dass ich noch einmal live spiele, aber mit Akerbeltz wird das wohl nicht passieren.


Was können wir von Akerbeltz in der Zukunft erwarten?

Ich werde im Oktober ein weiteres Demo aufnehmen. Es wird sich stilistisch nicht ändern, es bleibt wütender Metal, ohne Gnade vorgetragen...Ich hab das meiste des Materials schon fertig, ein Studio ist auch schon gebucht.


Danke für deine ausführlichen Antworten! Die letzten Worte gehören natürlich dir.

Wenn einer von euch meine erste Demo-CD 'Spreading the Eternal Mayhem' oder die offizielle Millenium Metal Music CD 'A Wave of Darkness' habe möchte, sendet 12$ an: Akerbeltz - P.O. Box 450, 17310 Lloret de Mar (Girona-Spain) TRAGT ZU EINEM BÖSEN FLUCH BEI!


Turov am 03.05.2003


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